Wien

Zwischen Butterbier & Sissi-Flair

Ein bisschen Hogwarts, ein bisschen Habsburger – Wien hat mich überrascht

Zu Weihnachten habe ich einen Gutschein bekommen – für die Harry Potter Ausstellung in Wien. Als riesiger Harry-Potter-Fan war natürlich klar: Da muss ich hin! Bisher kannte ich Wien nur aus den klassischen Sissi-Filmen (die ich übrigens auch liebe und die für mich einfach zu Weihnachten dazugehören). Dass mich diese Reise aber so sehr begeistern würde, hätte ich nicht gedacht.

Alles zur Harry Potter Ausstellung findet ihr unter den Erlebnisreisen.
Da die Ausstellung immer um die Welt tourt und nicht fest zu Wien gehört, habe ich sie separat platziert. Hier im Wien-Blog gönne ich euch lieber den kompletten Wien-Vibe mit all seinen Highlights, schönen Ecken und kulinarischen Geheimtipps!

Anreise: Kein Spaziergang

Naiv wie ich war, dachte ich: „Ach, Wien – Österreich – das wird ne entspannte Autofahrt.“ Denkste. Von uns aus wären das über acht Stunden gewesen. Also doch lieber fliegen. Gefunden haben wir dann den „günstigsten“ Flug für knapp über 300€ pro Person – von Luxemburg aus. Der Flughafen dort ist zum Glück super easy von uns zu erreichen und ich finde ihn auch total angenehm zum Reisen:

Vor allem das Parken ist bezahlbar. Für 4 Tage zahlten wir 80 € und standen sogar in der Tiefgarage. Wichtig: Auf den richtigen Parkplatz achten! Bisher haben wir auf B, K und F geparkt. Alle nah am Terminal, keine großen Preisunterschiede. Nicht wie meine Eltern, die es irgendwie geschafft haben, für 4 Tage 200 € zu zahlen. Ich vermute bis heute, sie haben auf dem Kiss & Fly Parkplatz geparkt.

Geflogen sind wir mit so einem kleinen Propeller-Flieger. Anfangs ein bisschen mulmig, aber irgendwie auch charmant. Nur zwei Sitze nebeneinander und man hatte tatsächlich mehr Platz als gedacht.

Vom Flughafen aus sind wir mit dem Zug in die Stadt. Die Fahrt dauert etwa 45–50 Minuten und kostet ca. 4,40 €. Danach nochmal mit der Straßenbahn zum Hotel. Auf dem Rückweg haben wir’s dann anders gemacht: Taxi zum Flughafen. Dauert nur rund 20 Minuten und hat sich definitiv gelohnt.

Unterkunft: Hotel Flemings Selection

Unsere Bleibe für drei Nächte war das Hotel: Flemings Selection. Preislich lagen wir bei 463 € für zwei Personen ohne Frühstück. Warum ohne? Weil ich vorher schon drei richtig coole Frühstücksspots rausgesucht hatte, die ich UNBEDINGT testen wollte (Frühstücksmaus durch und durch).

Bei Ankunft gab’s ein kostenloses Zimmer-Upgrade und unser Zimmer war riesig, super sauber, stylisch und einfach perfekt. Auch die Lage war super: Nur wenige Minuten vom Rathaus entfernt und insgesamt konnte man in Wien fast alles easy zu Fuß erreichen – sofern man gerne läuft.

Wetter-Fact am Rande:
Wie kalt es im Februar war, hat uns Schloss Schönbrunn auf ziemlich eindrucksvolle Weise gezeigt: Der Brunnen an der Gloriette war komplett zugefroren! Und zwar so sehr, dass man tatsächlich darauf laufen konnte – wie auf einer kleinen Eislaufbahn mitten im Schlosspark. Es war zwar eiskalt, aber dadurch hatte das Gelände auch eine ganz besondere, fast magische Winterstimmung. Also: warme Sachen einpacken, wenn ihr im Winter hinwollt!

Essen in Wien – unsere Highlights: Von Schnitzel bis Spaghetti Träume

Was macht man, wenn man hungrig durch Wien spaziert und einfach Lust auf richtig gutes, österreichisches Essen hat? Genau – man lässt sich treiben! Und genau so sind wir im Restaurant „Zum Leupold“ gelandet. Ganz klassisch, ganz charmant – und so gut, dass wir gleich zweimal dort essen waren.

Beim ersten Mal gab’s natürlich das Wiener Schnitzel – muss man ja einfach, oder? Beim zweiten Besuch hab ich dann ein Gericht probiert, bei dem ich ehrlich gesagt erst skeptisch war: Fleisch, Spiegelei, Essiggurken und Bratkartoffeln. Ich meine… was soll das bitte für eine Kombi sein? Aber wow – es war super lecker. Das Ganze nennt sich übrigens Fiakergulasch und ist eine echte österreichische Spezialität. Wieder was gelernt!

Il Melograno – Liebe auf den ersten Bolo-Biss

Dann kam der Abend, an dem ich dachte, ich bin im Pasta-Himmel gelandet: Im italienischen Restaurant Il Melograno, ganz in der Nähe vom Palais Coburg. Ich habe dort die beste Spaghetti Bolognese meines Lebens gegessen – und ich esse echt oft Bolo. Preislich eher im höheren Segment, aber ganz ehrlich: Die war jeden Cent wert.

Mein Freund hat sich übrigens für die Trüffelnudeln entschieden – klingt edel, oder? Kleines Drama am Tisch: Er war kurz vorher krank und hatte einfach null Geschmackssinn. Also das teuerste Gericht bestellt und dann nix geschmeckt – classic! Aber wenn sie nur halb so gut waren wie meine Bolo… dann WOW WOW WOW.

Döner-Hype in Wien: Ferhat

Und weil man zwischendurch auch mal was Schnelles braucht (und mein Food-Radar ja ständig auf Empfang ist), haben wir uns dem Hype gestellt und sind zu Ferhat Döner gegangen – laut Social Media einer der besten Döner Europas. Klingt verrückt, oder?

Aber: selbstgemachtes Brot, frisches Fleisch, keine Sauce, weil das Fleisch einfach so saftig ist – und was soll ich sagen? Das Ding war richtig geil. Vollgepackt, lecker und definitiv mehr als nur ein Snack für zwischendurch.

Unsere 3 liebsten Frühstücks-Spots, die ihr unbedingt austesten müsst:

Vanillas Wien

Super gemütlich, stylisches Ambiente, liebevoll angerichtete Bowls, frische Croissants und ein richtig guter Cappuccino.

Melangerie Wien

Kein Frühstück ohne Avocado, Lachs und was Süßes – da sind wir ehrlich! Und in der Melangerie Wien gab’s einfach alles, was unser Frühstücksherz begehrt hat. Stylisch, gemütlich und vor allem: unfassbar lecker.

Bistro Marbelle

Das kleine, stylishe Café überzeugt nicht nur mit Pariser Flair, sondern vor allem mit einem: dem besten French Toast ever. Außen goldbraun, innen fluffig, mit frischen Früchten und Toppings – einfach ein Traum!

Überraschend viele Highlights

Eigentlich dachten wir, dass wir die Harry Potter Ausstellung machen und dann mal schauen, was wir sonst noch mit der Zeit anfangen. Falsch gedacht. Wien hat uns komplett abgeholt. Selbst im Winter war es traumhaft schön. Ich hätte locker länger bleiben können. Die Stadt hat einfach so viel zu bieten!

Mehr über die Harry Potter Ausstellung erzähle ich dir in der Rubrik Erlebnisreisen unter Harry Potter Moments – denn auch wenn wir sie in Wien besucht haben, gehört sie ja nicht fest zur Stadt, da sie weltweit immer woanders stattfindet 😊 (Link folgt bald!)

Sightseeing & Kultur – Zusammenfassung

Rathausplatz & Eisbahn: Besonders im Winter ein Highlight. Richtig schön beleuchtet und mit einer riesigen Eislauffläche. Weihnachtsmarkt-Flair inklusive.

Schloss Schönbrunn: Ein Muss! Man fühlt sich wie in einem historischen Film. Die Anlage ist riesig und auch im Winter eindrucksvoll.

Stephansplatz & Stephansdom: Beeindruckender Bau, drumherum viele Shops & Cafés. Definitiv das Herz der Stadt.

Hofburg: Kulturelles Zentrum mit Museen und Geschichte pur. Funfact: Wir haben sogar zufällig einen Ball mitbekommen!

Prater: Klar, im Winter ist weniger los, aber ein Besuch immer wert.

Wiener Staatsoper: Das nächste Mal steht definitiv eine richtige Opernführung auf dem Plan – am besten mit Blick hinter die Kulissen.

Schloss Belvedere: Kunst, Prunk und Geschichte. Auch hier lohnt sich der Besuch trotz Kälte.

Naturhistorisches Museum: Warm, spannend und super gemacht. Perfekt für graue Tage.

Banksy Ausstellung: Super modern, interaktiv und inspirierend. Ein cooler Kontrast zur klassischen Wiener Kultur.

Ein Hauch von Kaiserin: Schloss Schönbrunn

Ein Besuch in Wien ohne Schloss Schönbrunn? Fast schon ein Verbrechen – vor allem, wenn man wie ich mit den Sissi-Filmen groß geworden ist. Das Schloss stand ganz oben auf meiner Bucketlist für Wien, und ich kann dir sagen: Es hat absolut geliefert! Allein das Gelände ist riesig – also bring auf jeden Fall bequeme Schuhe mit.

Was ist Schloss Schönbrunn eigentlich?
Das barocke Schloss war einst die Sommerresidenz der Habsburger – ja genau, da wo Sissi und Franz Joseph gewohnt haben. Heute ist es eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens und gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Kein Wunder: Die Architektur ist beeindruckend, die Gärten ein Traum, und drinnen fühlst du dich wie in einer anderen Zeit.

Was kann man dort machen?

  • Schlossführung / Grand Tour:
    Du kannst dir (mit oder ohne Audioguide) die kaiserlichen Prunkräume ansehen – darunter auch das Schlafzimmer von Franz und Elisabeth. Ich liebe sowas ja total! Die Grand Tour führt durch 40 (!) Zimmer und dauert etwa eine Stunde. Tickets kannst du vor Ort oder vorab online buchen.
  • Schlosspark & Gloriette:
    Der Eintritt zum Schlosspark ist kostenlos, und allein dafür lohnt sich ein Besuch. Es gibt perfekt gepflegte Gartenanlagen, Brunnen, Statuen und die berühmte Gloriette – ein Aussichtsbau, von dem aus du einen tollen Blick auf Wien hast. Rauf geht’s entweder zu Fuß (etwas sportlich) oder mit einer kleinen Bimmelbahn.
  • Schönbrunner Tiergarten:
    Wusstest du, dass sich auf dem Schlossgelände auch der älteste Zoo der Welt befindet? Der Tiergarten Schönbrunn ist super schön angelegt und nicht nur für Kinder interessant.
  • Labyrinth, Palmenhaus & Wüstenhaus:
    Wer noch mehr Zeit hat: Es gibt auch ein richtig cooles Labyrinth, ein beeindruckendes Palmenhaus (mit Urwald-Feeling!) und sogar ein Wüstenhaus mit exotischen Pflanzen und Tieren. Alles direkt im Schlosspark.

Eintrittspreise (Stand 2025):

  • Schlossbesichtigung „Grand Tour“: ab ca. 29 € (inkl. Audioguide)
  • Gloriette-Aussichtsplattform: ca. 5 €
  • Zoo: ca. 26 €
  • Kombitickets für Schloss, Zoo & Co gibt’s online – lohnt sich, wenn man mehr sehen will.

Mein Tipp:
Am besten früh morgens hin, dann ist’s noch nicht so überlaufen. Und wenn du wie ich ein kleiner Kaffeejunkie bist – oben an der Gloriette gibt’s ein richtig schönes Café mit Blick über Wien. Dort ein Cappuccino = Urlaubsperfektion!

Außerdem habt ihr die Möglichkeit über Getyourguide im Voraus schon Tickets zu buchen:

Schloss Belvedere

Kunst, Geschichte & imperiales Flair

Ein weiteres Highlight in Wien war definitiv das Schloss Belvedere. Die barocke Schlossanlage besteht aus dem Oberen Belvedere, dem Unteren Belvedere und einem wunderschönen Schlossgarten dazwischen. Ursprünglich wurde das Belvedere Anfang des 18. Jahrhunderts als Sommerresidenz für Prinz Eugen von Savoyen erbaut – und ganz ehrlich, der hatte Geschmack!

Der Schlossbau selbst ist mindestens genauso beeindruckend wie die Ausstellungen. Die opulente Architektur, die Fresken, der Blick über Wien aus dem Schlossgarten heraus – absolut sehenswert!

Falls du keine Lust auf Museum hast, lohnt sich trotzdem ein Spaziergang durch den Barockgarten: symmetrische Wege, Statuen, Brunnen und perfekt gestutzte Hecken machen das Ganze zu einer richtig schönen Pause vom Trubel der Stadt.

Tipp: Tickets kannst du bequem online buchen – am besten vorab, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Auch Kombitickets für Oberes & Unteres Belvedere sind möglich.

Der Prater – mehr Geisterbahn als Glitzerwelt

(zumindest im Winter)

Natürlich wollten wir auch mal beim berühmten Prater vorbeischauen – schließlich kennt man das Riesenrad ja schon aus Filmen, Serien oder Reiseführern. Aber ganz ehrlich? Im Februar war das Ganze eher ein bisschen… spooky. 😅 Viele Buden waren geschlossen, kaum Leute unterwegs, und die offenen Attraktionen wirkten bei Kälte und grauem Himmel eher wie eine verlassene Geisterstadt. Fast schon ungewollt gruselig.
Trotzdem irgendwie cool, das mal gesehen zu haben – aber ich würde definitiv empfehlen, den Prater eher in den wärmeren Monaten zu besuchen, wenn mehr los ist und das bunte Treiben seine volle Wirkung entfalten kann.

Naturhistorisches Museum Wien

Wir sind einfach mal durch Wien spaziert und mussten noch Zeit vertreiben, bis unser Flug ging. Plötzlich standen wir an der nächsten Ecke und dachten nur: Wow, was ist das für ein cooles Gebäude? Es war das Naturhistorische Museum. Da sind wir einfach mal reingegangen, drinnen war es eh viel gemütlicher, und wir dachten uns: Schau’n wir uns das mal an!

Das Naturhistorische Museum Wien ist eines der größten und bedeutendsten Naturkundemuseen der Welt. Schon das prunkvolle Gebäude beeindruckt total – perfekt, um bei kälterem Wetter oder einfach für einen entspannten Nachmittag abzutauchen. Drinnen gibt es eine riesige Sammlung mit mehr als 30 Millionen Objekten: Von Dinosaurierknochen über funkelnde Edelsteine bis hin zu uralten Fossilien und ausgestopften Tieren. Besonders beeindruckend fand ich die Saurier-Ausstellung, die einen wirklich zurück in die Urzeit versetzt, und die funkelnde Diamantensammlung.

Das Museum liegt super zentral in Wien und ist gut zu erreichen – ein echtes Must-See, wenn man Zeit hat. Die Öffnungszeiten sind in der Regel von 9 bis 18 Uhr, wobei der letzte Einlass meist um 17 Uhr ist. Die Tickets kannst du entweder spontan direkt vor Ort kaufen oder bequem online über GetYourGuide buchen – oft mit der Möglichkeit zur kostenlosen Stornierung. So kannst du flexibel planen und bist auf der sicheren Seite.

Winterzauber am Wiener Rathausplatz

Der Rathausplatz in Wien ist im Winter einfach magisch – fast jeden Abend sind wir daran vorbeigelaufen und konnten gar nicht anders, als stehen zu bleiben und die Eisbahn zu bestaunen. Die Eisfläche ist riesig und viel cooler als ich erwartet hätte. Statt nur eine einfache Runde zu drehen, gibt es hier richtige Bahnen und Wege, auf denen man Schlittschuhfahren kann. Das macht mega Spaß und sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre mitten in der Stadt.

Die Eisbahn ist vom Ende November bis Mitte Februar geöffnet, die genauen Zeiten variieren ein bisschen, meistens von 9 Uhr morgens bis etwa 22 Uhr abends. Die Preise sind echt fair: Erwachsene zahlen rund 9 Euro Eintritt inklusive Schlittschuhverleih, wer eigene Schlittschuhe mitbringt, zahlt etwas weniger für den Zutritt.

Und das Beste: Rund um die Eisbahn gibt es eine Menge leckere Stände. Wir haben uns natürlich Crepes und Glühwein gegönnt – perfekt, um sich zwischendurch aufzuwärmen und die winterliche Stimmung zu genießen. Aber das Angebot ist viel größer: von Bratwürsten über Maroni bis hin zu süßen Leckereien – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Stephansplatz & Stephansdom – Das Herz von Wien entdecken

Der Stephansplatz ist der zentrale Platz im Herzen Wiens und zugleich einer der lebendigsten Orte der Stadt. Hier trifft Geschichte auf pulsierendes Stadtleben – rund um den Platz gibt es unzählige Cafés, Shops und Straßenkünstler, die für eine tolle Atmosphäre sorgen.

Das absolute Highlight am Stephansplatz ist natürlich der Stephansdom, das Wahrzeichen Wiens und eine der beeindruckendsten gotischen Kathedralen Europas. Der Dom beeindruckt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch sein wunderschön buntes Dach mit den typischen Ziegelmustern, die das Wiener Wappen und andere Motive zeigen. Ein echtes Fotomotiv!

Der Stephansdom ist fast täglich geöffnet (meist von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr abends) und der Eintritt in die Hauptkirche ist frei. Wer die Türme erklimmt, hat von oben einen fantastischen Blick über Wien – der Südturm kann bestiegen werden, dafür gibt es Tickets vor Ort oder online.

Rund um den Stephansplatz gibt es viele kleine Gassen mit schicken Boutiquen und traditionellen Wiener Kaffeehäusern – perfekt, um nach dem Sightseeing eine Pause einzulegen. Gerade zur Weihnachtszeit ist der Platz oft festlich geschmückt und lädt mit Weihnachtsständen zum Bummeln und Glühwein-Trinken ein.

Wenn du Wien besuchst, gehört ein Spaziergang über den Stephansplatz und ein Besuch im Stephansdom einfach dazu – es ist das absolute Zentrum der Stadt und spiegelt Wien in all seinen Facetten wider.

Hofburg – Historische Pracht & Wiener Balltradition

Die Hofburg ist eine der beeindruckendsten historischen Sehenswürdigkeiten Wiens und war jahrhundertelang das Machtzentrum der Habsburger. Heute beherbergt sie Museen, die Österreichische Nationalbibliothek und die Wiener Hofburgkapelle.

Während unseres Wien-Trips hatten wir sogar das Glück, einen Ball aus der Ferne mitzuerleben. Von außen konnten wir das elegante Kommen und Gehen beobachten – all die prachtvollen Kleider und den feierlichen Flair. Das hat uns richtig begeistert und wir haben uns fest vorgenommen: Irgendwann wollen wir selbst einmal in Wien auf einen richtigen Ball gehen!

Die Ballkultur gehört einfach zur Wiener Tradition dazu und ist ein faszinierendes Erlebnis, das Geschichte und glamouröse Eleganz vereint. Wer Wien besucht, sollte sich zumindest einmal anschauen, ob während der Reise ein Ball stattfindet – selbst wenn man nur Zuschauer ist, lohnt sich der Besuch.

Wiener Staatsoper

Bei unserem Wien-Besuch sind wir auch einmal kurz in die Wiener Staatsoper hineingeschlendert. Gerade fand dort eine Ballettvorstellung statt, sodass viele Besucher gleichzeitig hineinströmten. Leider konnten wir nur einen kurzen Blick hineinwerfen, da wir keine Tickets für die Vorstellung hatten. Trotzdem war das Erlebnis beeindruckend und hat uns direkt Lust auf mehr gemacht.

Für uns steht fest: Beim nächsten Wien-Besuch wollen wir definitiv eine Opernvorstellung erleben oder zumindest eine Führung mitmachen – und wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja sogar mal auf einen der berühmten Wiener Bälle!

Führungen durch die Staatsoper geben dir einen tollen Einblick in die prachtvollen Räume und die Geschichte des Hauses. Dabei erfährt man viel über den Opernbetrieb, die Architektur und berühmte Aufführungen. Die Führungen dauern meist um die 40 Minuten und sind ideal, wenn man mehr über dieses Wiener Kulturerbe wissen möchte.

Tickets für Führungen und Vorstellungen kannst du oft online reservieren oder direkt vor Ort kaufen. Gerade bei besonderen Events oder beliebten Aufführungen empfiehlt es sich, frühzeitig zu buchen.

Wenn du dir das aktuelle Programm der Wiener Staatsoper anschauen möchtest, findest du hier alle Infos und Termine:

Fazit: Wien – Zwischen Sissi, Schnitzel und Sehnsucht nach mehr

Wien hat mich echt überrascht. Ich hatte ehrlich gesagt gar nicht sooo hohe Erwartungen – dachte eher an klassische Stadt mit viel Geschichte, ein bisschen steif vielleicht. Aber ganz im Gegenteil: Die Stadt hat richtig Charme, war super abwechslungsreich, das Essen mega lecker und irgendwie hatte alles so eine besondere Stimmung – vor allem im Winter mit all den Lichtern und der Eislaufbahn vorm Rathaus.

Was mir besonders gefallen hat? Die Mischung aus einfach mal draufloslaufen und dabei richtig schöne Ecken entdecken (hallo, Naturhistorisches Museum!), die Klassiker wie Schloss Schönbrunn und Stephansdom, die riesige Eislaufbahn mit Glühwein und Crêpes – und natürlich das Essen. Das Wiener Schnitzel im „Zum Leupold“, das beste Fiakergulasch meines Lebens (okay, das erste, aber trotzdem) und DIE Bolognese bei Il Melograno – da träum ich heute noch von. Selbst der Döner bei Ferhat war ein Erlebnis für sich.

Auch wenn im Februar vieles etwas ruhiger oder teilweise geschlossen war – das hatte fast was Gemütliches. Der Prater war zum Beispiel eher leer, aber irgendwie hatte das was leicht Gruselig-Magisches. Und wie kalt es war, zeigt ja schon der zugefrorene Brunnen an der Gloriette, über den man locker laufen konnte. Eis-Feeling deluxe!

Was ich dieses Mal nicht geschafft habe, kommt auf die Liste fürs nächste Mal: eine richtige Führung durch die Wiener Oper, ein Besuch auf einem Ball (yes, das steht wirklich auf der Bucket List!), und natürlich eine klassische Sachertorte – ja, shame on me, hab ich tatsächlich nicht probiert.

Wien war für mich: entspannt, beeindruckend, lecker und einfach ein bisschen anders als erwartet. Ich komme wieder – und dann mit Ballkleid, Opernkarte und noch mehr Hunger!

Noch ein random Fact zum Abschluss:

WIE VIEL SPASS KÖNNEN MÜLLEIMER MACHEN?

Die Mülleimer in Wien sind einfach so witzig! Jeder hatte einen anderen Spruch drauf. Ich hab ungelogen fast jeden fotografiert. Mein persönliches Sammel-Highlight dieser Reise – wie bekloppt bin ich eigentlich: