Unser Roadtrip durch den Westen der USA startete – und endete – in der wohl schillerndsten Stadt der Wüste: Las Vegas.
Hin ging’s mit einem Direktflug von Frankfurt nach Vegas, zurück über Zürich wieder nach Hause. Alle Vorabinfos zu unserer Route findet ihr im Blogartikel „Roadtrip USA“ – hier dreht sich aber erstmal alles um Vegas selbst.
Wir waren am Anfang und am Ende der Reise jeweils zwei Nächte hier. Witzigerweise war unser Eindruck total unterschiedlich:
Nach den ersten beiden Tagen dachten wir alle so: „Joa, hat man jetzt mal gesehen – muss man nicht unbedingt nochmal machen.“
Nach 2,5 Wochen on the road fühlte es sich bei der Rückkehr dann fast wie heimkommen an. Plötzlich war alles vertraut, man wusste, wo was ist, musste nicht mehr auf Erkundungstour gehen und konnte Vegas einfach leben. Und dann fanden wir’s einfach nur richtig cool.



Ankunft & erster Eindruck
Nach der Landung in Vegas einfach dem „Rental Car Shuttle“-Schild folgen: Raus aus dem Terminal, immer nach links, und schon steht da der Bus, der dich direkt zur Mietwagenstation bringt. Dort lief alles problemlos und schon nach zehn Minuten fuhren wir den Las Vegas Boulevard entlang – vorbei am berühmten „Welcome to Fabulous Las Vegas“-Sign. Ich glaube, selten war ich so aufgeregt.
Gelandet sind wir um 12 Uhr mittags. Ich hab zwar im Flugzeug ein bisschen geschlafen, aber trotzdem – der Flug war super anstrengend. Bei der Buchung dachte ich noch: Perfekt, dann machen wir einfach zwei Stunden Schlummi und der Jetlag ist direkt übergangen.
Ja… Fehlanzeige! Kaum in Vegas angekommen, war die Aufregung so groß, dass an Schlaf gar nicht zu denken war. Man will ja direkt raus und alles sehen. Ab ca. 17 Uhr wurde es dann aber echt hart – die Augen sind immer schwerer geworden. Wir haben noch bis 20 Uhr durchgehalten, um wenigstens halbwegs im Rhythmus zu bleiben. Um 21 Uhr lagen wir dann aber alle tot im Bett – Vegas hin oder her.
Übrigens hatte man direkt schon bei der Landung als auch bei Abflug noch einen richtig coolen Blick auf die Skyline:

Temperaturen in Vegas – willkommen in der Wüste
Tagsüber hatten wir konstant mindestens 35 °C – willkommen in der Wüstenstadt! In den Hotels ist es dagegen angenehm kühl… manchmal fast zu kühl. Das macht die Outfit-Wahl etwas tricky: Draußen könnte man im Bikini rumlaufen, drinnen braucht man eher lange Kleidung.
Das Leben in Vegas spielt sich fast komplett in den Hotels ab. Restaurants und Bars erreicht man meist nur, wenn man zuerst durch das Hotel läuft – etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sonst klassische All-inclusive-Resorts kennt, in die man als Fremder gar nicht einfach reinspaziert.
Der Strip – unser Hauptquartier
Der berühmte Las Vegas Strip ist das Herzstück der Stadt. Wir haben uns fast ausschließlich hier aufgehalten – meist irgendwo zwischen dem New York-New York Hotel und dem Caesars Palace.
Und ja, auch wenn es auf der Karte so aussieht, als lägen die Hotels direkt nebeneinander: Die Distanzen sind riesig! Was nach einem kurzen Spaziergang aussieht, kann schnell mal eine halbe Stunde dauern – vor allem bei der Hitze.
Hotels & Preise
Wir hatten für unsere zwei Vegas-Stopps auch zwei unterschiedliche Hotels – und direkt mal festgestellt: Der Preisunterschied zwischen Wochentagen und Wochenende ist riesig. Freitag- und Samstagnacht können schon mal ein paar hundert Euro mehr kosten. Wer also nicht zum Feiern da ist, spart ordentlich, wenn er unter der Woche kommt.

1. Luxor Hotel
Donnerstag bis Samstag, Doppelzimmer ohne Verpflegung: 159,75 € p.P.
Das Luxor ist schon beeindruckend mit seiner Pyramidenform, aber es ist eben auch älter. Lage okay, Poolbereich eher Standard.

2. Flamingo Hotel
Samstag bis Montag, Doppelzimmer ohne Verpflegung: 162,54 € p.P.
Wir haben hier noch ein Upgrade gebucht (20 € p.P. für beide Nächte) – absolut lohnenswert! Die Lage direkt gegenüber vom Bellagio und Caesars ist perfekt. Der Poolbereich war schöner, moderner und sauberer als im Luxor.



Luxor Hotel & Casino
- Lage: Das Luxor liegt zwar am Strip, aber eher am südlichen Ende. Wir sind am Anfang einmal losgelaufen, aber gerade bei der Hitze war das schon eine kleine Tortur. Meistens sind wir dann doch mit dem Uber gefahren – pro Strecke etwa 20 $.
- Zimmer: Gleich der erste kleine Fail – es gab keine Handtücher. Die Rezeption war völlig überfüllt, sodass es ewig gedauert hat, bis wir überhaupt Bescheid geben konnten. Online-Check-in? Fehlanzeige – also klassisch anstehen und warten.
- Essen: Das Hotel hat eine eigene kleine Food Hall, wo man rund um die Uhr etwas bekommt. Perfekt, um sich morgens um 6 Uhr noch einen Egg & Cheese Muffin (11,95 $) auf die Hand zu holen, bevor es auf den Roadtrip geht.
- Pool: Haben wir komplett ausgelassen. Wir sind bei der Ankunft am Pool vorbeigelaufen, als wir geparkt haben – sah nicht wirklich einladend aus und es war auch kaum etwas los.
- Fazit: Für eine Nacht war’s okay, aber kein Hotel, in dem wir länger bleiben würden.



Flamingo Las Vegas Hotel & Casino
- Zimmer: Wir haben uns hier ein Upgrade gegönnt – mit Blick auf das Bellagio und das Caesars Palace. Einfach nur der Hammer! Wirklich jeden Cent wert, vor allem abends mit der beleuchteten Aussicht.
- Poolbereiche:
- Adults Only Pool: Auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich, Eintritt ab 21 Jahren und nur mit Ausweis. Hier legt ein DJ auf, es gibt Liegeflächen im Pool und eine richtig gute Stimmung – allerdings auch deutlich voller.
- Flamingo Family Pool: Nur für Hotelgäste. Etwas kleiner, ruhiger – und das absolute Highlight: Hier leben tatsächlich echte Flamingos im Bereich rund um den Pool! Total verrückt, wenn man gerade schwimmt und plötzlich ein paar dieser pinken Vögel vorbeistaksen.
- Lage: Mitten am Strip – ideal, um zu Fuß alles zu erreichen, was man sehen möchte.
- Fazit: Für uns deutlich mehr Vegas-Vibes als im Luxor. Lage top, Pool top, Zimmer top – hier würden wir jederzeit wieder einchecken.
Las Vegas erkunden: Themenhotels & Co.
Was soll ich sagen… zwei Tage in Las Vegas und ich war in Ägypten, New York, Paris und in Venedig – und das ganz ohne Jetlag vom Fliegen. Sowohl von außen als auch von innen sind die Hotels so krass an die Städte angepasst, dass man manchmal echt vergisst, wo man eigentlich ist. Am meisten haben mir New York und Paris gefallen… vielleicht, weil ich die zwei Städte eh so mag.
Natürlich ist Vegas nachts nochmal um einiges cooler als tagsüber – zumindest von außen, klar. Drinnen sieht’s eh zu jeder Tageszeit gleich aus: überall Spielautomat an Spielautomat, unterbrochen von Tischspielen, Bars und Lounges. Überall kann man zwischendrin mal kurz sitzen, entspannen und die Atmosphäre aufsaugen.

New York-New York
Unser Start war in New York-New York. Außen steht natürlich die Freiheitsstatue, die Skyline ist nachgebaut, und drinnen geht’s durch Straßenzüge, die an Manhattan erinnern. Backsteinwände, Diner, kleine Brücken – einfach mega gemacht. Wir sind gemütlich durchgeschlendert, haben die Details bestaunt und zwischendrin immer wieder gedacht: “Krass, wie echt das wirkt.”
Das Highlight hier: die Achterbahn „Big Apple Coaster“, die sich teilweise außen um die Skyline schlängelt und dann drinnen weitergeht. Die fährt quer durchs Casino, vorbei an Hotelzimmern und wieder raus – richtig verrückt. Wir sind zwar nicht mitgefahren, aber schon beim Zuschauen war klar: Wer auf Adrenalin steht, sollte die unbedingt ausprobieren.



Bellagio
Danach ging’s weiter ins Bellagio. Klar, die berühmten Wasserspiele vorm Hotel kennt jeder – aber drinnen hat mich besonders das Conservatory & Botanical Gardens umgehauen. Je nach Jahreszeit wechseln sie dort ihr Thema, und wir hatten das Glück, eine regelrechte Explosion aus Blumen, Farben, Figuren und riesigen Blumenskulpturen zu erleben – einfach traumhaft schön. Direkt an der Rezeption sind die Gärten so liebevoll gestaltet, dass man sich fast wie in einem kleinen botanischen Garten mitten in der Wüste fühlt.

Zwischendurch haben wir uns in einer Bar, die sich zwischen den Spielautomaten versteckt, einen Espresso Martini gegönnt – ein perfekter Energietank für den restlichen Abend und ein Moment, um bewusst zu realisieren: Wir sind gerade in freaking Las Vegas! Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen, noch ein paar Dollar in einen Spielautomaten zu werfen – das Ergebnis? Sagen wir mal so: Reich sind wir nicht geworden.
Das Bellagio steht für den Inbegriff von Las Vegas Luxus – das sieht man auch an den vielen Brautpaaren, die man hier überall trifft. Denn in den Hotels gibt es mehrere Kapellen, in denen man direkt heiraten kann. Neben dem Bellagio gibt es sogar eine kleine Straße nahe dem berühmten „Welcome to Las Vegas“-Sign, wo sich die meisten Hochzeitskapellen bündeln – quasi die Hochzeitsmeile der Stadt.
Ebenfalls ein Must-See: Die berühmten Wasserspiele vorm Hotel kennt jeder – die Fontaine Show ist ein echtes Highlight, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die Fontänen tanzen zu Musik und Licht, ein beeindruckendes Spektakel direkt vor dem Hotel.




Caesars Palace
Von dort ging’s ins Caesars Palace – und hier fühlt man sich wirklich wie im alten Rom. Riesige Marmorsäulen, Statuen, goldene Ornamente und Deckenmalereien, als würde man in einer Kathedrale stehen. Dazu ein Shoppingbereich mit künstlichem Himmel, der ständig seine Lichtstimmung ändert. Es war richtig voll, aber trotzdem so beeindruckend, dass man gar nicht wusste, wo man zuerst hingucken soll.
Falls ihr Party-Mäuse seid: Hier befindet sich auch der legendäre Omnia Club. Dort waren wir am Ende unserer Reise auch feiern – später mehr dazu.
Paris Las Vegas
Das Paris Las Vegas Hotel ist eine der beeindruckendsten Nachbildungen am Strip – mit seinem berühmten Eiffelturm, der sich eindrucksvoll gegen den Wüstenhimmel abhebt. Besonders abends, wenn der Turm beleuchtet ist, wird er zur perfekten Fotokulisse für unvergessliche Momente. Das Hotel versprüht echtes Pariser Flair: Cafés, Bistros und elegante französische Details schaffen eine Atmosphäre, die einen kurz vergessen lässt, dass man eigentlich mitten in der Wüste Nevadas ist.

Im Inneren gibt es tolle Restaurants und Bars, in denen wir es uns nicht nehmen ließen, französische Spezialitäten zu probieren. Besonders spannend war, dass zu unserer Zeit dort auch ein großes Pokerturnier stattfand. Das war mega interessant, mal live mitzuerleben, wie die Profis am Tisch sitzen, hochkonzentriert und mit richtigem Ehrgeiz – ein echtes Highlight für alle, die sich für Poker oder das Glücksspiel interessieren.
Das Paris Hotel ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch ein tolles Erlebnis, wenn man ein bisschen französisches Flair und die Atmosphäre eines glamourösen Casinos genießen will. Für uns war es definitiv ein Highlight am Strip – und ein ganz anderer Vibe als in den anderen Hotels.






The Venetian
Zum Abschluss sind wir noch nach Venedig „geflogen“. Das Venetian ist schon echt verrückt: Kanäle mit Gondeln mitten durchs Hotel, und ja – man kann sich tatsächlich von singenden Gondoliere durch die Gegend schippern lassen. Die kleinen Brücken, die Hausfassaden und der blaue Himmel über einem (okay, nur gemalt, aber täuschend echt) machen die Illusion perfekt.
Fremont Street – Downtown Vegas
Im Herzen von Downtown schlägt das eigentliche, alte Las Vegas – bevor der Strip zur gigantischen Vergnügungsmeile wurde. Die Fremont Street ist hier das Highlight: Unter einem riesigen, 30 Meter hohen Dach mit über zwei Millionen Lampen verwandelt sich die Straße ab Einbruch der Dunkelheit in eine verrückte Fußgängerzone. Dort läuft eine der größten Videoshows der Welt, die mit spektakulären Lichteffekten begeistert.

Zusätzlich gibt’s Bühnen mit Live-Bands, Tänzern und jede Menge Straßenkünstler, die alle irgendwie noch verrückter sind, als man sich das vorstellen kann. Highlight: Man kann sogar per Zipline quer über die Straße fliegen! Wir waren freitagabends dort, und ehrlich gesagt… ja, auf TikTok und Insta sieht das alles mega cool aus, keine Frage. Hier erlebt man das echte, rohe Vegas – weniger Touristen, mehr echtes Stadtleben.
Aber ganz ehrlich: Es wurde uns zwar von Freunden empfohlen, dort vorbeizuschauen, aber für mich war das irgendwie zu heftig. Vielleicht weil es Freitagabend war? Ich weiß nicht genau. In einer Stadt, in der man sich nicht so gut auskennt, fühlte ich mich da einfach nicht ganz wohl. Auch bei uns ging es mehreren so. Ich war echt froh, als wir wieder weg waren. Fremont Street ist sicher ein Erlebnis – aber eben auch ein ziemlich intensives.
Las Vegas Sign
Ein Besuch beim legendären „Welcome to Fabulous Las Vegas“-Sign gehört einfach dazu! Obwohl das Schild gar nicht so weit von unserem Hotel entfernt ist, haben wir schnell gemerkt: Uber oder Taxi ist hier echt die beste Wahl. Zu Fuß wäre es bei der Hitze und dem Trubel einfach zu anstrengend.
Wir wollten direkt nach dem Frühstück hinfahren – dachten, so früh am Tag wäre es noch entspannt. Aber natürlich haben wir ein bisschen getrödelt und sind dann etwas später losgekommen. Das Ergebnis: eine lange Schlange von Leuten, die alle Fotos machen wollten.
Unser Tipp: Ihr könnt euch in die Schlange stellen, um ganz alleine vor dem Sign zu posieren. Das dauert aber ziemlich lang. Viel praktischer ist es, sich an den Rand zu stellen und sich so zu positionieren, dass man auf den Bildern die anderen Leute hinter sich nicht sieht. Das hat bei uns super geklappt!
Ein netter Typ hat uns sogar angesprochen und uns geholfen, an der Seite den besten Fotospot zu finden – also keine Scheu, einfach mal freundlich um Hilfe fragen!



High Roller – Das Riesenrad am Strip
Obwohl wir es leider nicht geschafft haben, ist der High Roller am LINQ Promenade ein Muss für viele Vegas-Besucher. Mit 167 Metern ist er das größte Riesenrad der Welt und bietet einen atemberaubenden 360°-Blick über den Strip und die Umgebung. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten.
Preise:
- Daytime (14–17:59 Uhr): ca. $23,50
- Anytime (ab 18 Uhr): ca. $34,75
- Happy Half Hour (21+, inkl. Getränk): ca. $60
- Jugendliche (4–12 Jahre): ca. $10–19
Sphere – Die futuristische Erlebnisarena
Die Sphere ist ein architektonisches Meisterwerk mit einer riesigen 16K-LED-Kuppel, die beeindruckende visuelle Erlebnisse bietet. Ab dem 28. August 2025 wird dort die immersive Show Postcard from Earth von Darren Aronofsky gezeigt. Die Show kombiniert 3D-Hologramme, haptische Sitze und Umwelt-Effekte für ein einzigartiges Erlebnis.
Preise: Tickets starten bei ca. $83–$91


Shin Lim – Magie im Palazzo Theatre
Die Zaubershow von Shin Lim im Palazzo Theatre ist ein Highlight für alle, die beeindruckende Illusionen erleben möchten. Die Show kombiniert klassische Magie mit modernen Effekten und ist für ihre visuelle Ästhetik bekannt.
Preise: Tickets beginnen bei ca. $73–$102
Tipp: Tickets können direkt vor Ort oder online über Ticketmaster erworben werden. Es empfiehlt sich, im Voraus zu buchen, da die Shows oft ausverkauft sind.
Essen, Drinks & Party in Las Vegas
Starten wir mit meinem Lieblingsthema: Frühstück. Und wo, wenn nicht in Vegas, kann man schon in New York und Paris frühstücken? Genau, das ist hier nämlich möglich – mitten am Strip! Wir haben zwei Frühstücks-Spots getestet, die wirklich richtig gut waren und die ich euch sehr empfehlen kann.
Frühstück in New York – Chin Chin
Unser erstes Frühstück gab’s im Chin Chin, dem New York Hotel. Wir sind einfach mal durch die Straßen geschlendert und dachten: Irgendwas finden wir hier bestimmt. Und tatsächlich, wir wurden fündig! Dort gab es für ca. 28 $ pro Person ein großes Frühstücks-Buffet. Das Buffet war super vielfältig: Pancakes, verschiedene Brote, Obst, aber auch Sushi – ja, wirklich! Und dazu konnte man noch etwas von der Karte bestellen. Wir hatten zum Beispiel Eggs Benedict dazu, total lecker!
Kaffee, Tee und Wasser sind übrigens immer inklusive und werden auch immer wieder kostenlos nachgeschenkt. Ich habe mir noch einen frisch gepressten Orangensaft geholt, der allerdings mit 5,50 $ zu Buche schlug. Trotzdem mega lecker, schön süß und frisch – perfekt für den Start in den Tag.
Das Café selbst ist total süß und gemütlich, perfekt um in Ruhe den Morgen zu genießen und sich auf den Tag in Vegas einzustimmen.


Frühstück in Paris – Alexxa’s
Das zweite Frühstück haben wir im Alexxa’s im Paris Hotel eingenommen. Hier hatten wir das absolute Glück, draußen mit Blick auf den Eiffelturm (ja, den im Hotel!), das Caesars Palace, Bellagio und sogar die berühmten Fontänen vom Bellagio sitzen zu können. So startet man den Tag doch gern, oder?
Das Frühstück ist hier à la carte, und auch hier war das Essen super lecker. Die Preise bewegen sich hier so zwischen 20 und 35 $ pro Gericht, was eben typisch amerikanisch ist – etwas teurer, aber die Location macht’s einfach wett.
Obwohl es teurer ist als das Buffet in New York, ist der Moment, mit Blick auf den Strip und den Eiffelturm zu frühstücken, einfach unbezahlbar.


Essen: Von Burger bis Gourmet
Wenn man an der Westküste landet, führt einen der erste Weg quasi automatisch zum Kult-Burgerladen: In-N-Out Burger! Wir mussten das natürlich auch direkt testen. Ein kleiner Tipp vorweg: Schaut euch unbedingt mal die „Secret Menüs“ auf Instagram oder TikTok an. Vor Ort waren wir erst etwas verwundert, weil manchmal Pommes mit Käse und Chilis an uns vorbeigetragen wurden, die gar nicht auf der Karte standen. Genau das sind diese geheimen Specials – man kann sie aber immer bestellen.
In Vegas gibt es übrigens gerade einen richtig großen In-N-Out-Merch-Shop. In Los Angeles haben wir uns dann noch ein T-Shirt geholt, weil uns das Design da einfach besser gefallen hat. Und das Coole: Die Shirts sind immer auf die jeweilige Stadt angepasst.


Gordon Ramsay
Zum krassen Kontrast ging’s an unserem letzten Tag noch zu Gordon Ramsay – Beef Wellington musste einfach sein. Wir wollten uns das zum Abschluss unseres dreiwöchigen Trips gönnen. Er hat mehrere Restaurants, wir waren im Pub and Grill. Das Menü kostete etwa 69 $ für 3 Gänge. Die Portionen waren überraschend groß, nach der Vorspeise waren wir schon fast satt. Aber geschmacklich? Mega lecker!





Pool-Restaurants & Bars
An den Pools gibt’s auch immer coole Restaurants. Zum Beispiel im Flamingo das Carlos’n Charlie’s, ein mexikanisches Restaurant. Dort haben wir Tacos bestellt und die Guacamole wurde direkt frisch am Tisch zubereitet – richtig cool!
Zum Thema Bars: Im Bierpark im Paris Hotel haben wir uns mittags einfach mal hingesetzt, Wings gegessen, ein Bierchen getrunken und dabei den Blick aufs Bellagio, Caesars Palace und die Fontänenshow genossen. Die Bar ist zwar draußen, aber es gibt Schattenplätze und kleine Sprühdüsen, die Wasser vernebeln – total erfrischend an heißen Tagen. Solche Sprühanlagen gibt’s übrigens in vielen Restaurants und Bars, nicht nur in Vegas.
Party: Clubs, Eintritt & Drinks
Abends waren wir im Omnia Beach Club feiern und mittags bei einer Poolparty im Tao Beach Club. Letzteren haben wir aber früher verlassen, weil wir noch etwas fertig vom Abend davor waren. Omnia war einfach anders – unfassbar gut!
Die Terrasse im Omnia ist mega: DJ, chillige Atmosphäre und ein genialer Blick auf den Strip.

Preise & Tipps:
- Eintritt kostet nichts, wenn ihr euch über Promoter-Tickets organisiert. Einfach über Instagram oder TikTok die Promoter anschreiben, sagen wann ihr wohnt und wohin wollt, und ihr bekommt kostenlos Tickets.
- Im Omnia bekamen nur die ersten 500 Frauen und 200 Männer freien Eintritt, deshalb solltet ihr schon gegen 9 Uhr da sein, obwohl der Club erst um 10 Uhr öffnet.
- Alterskontrolle ist super streng, also Ausweis nicht vergessen!
- Getränke sind teuer: Ein Bier kostet rund 15 $ – wir sind dann bei Bier geblieben.
- Wenn der Dancefloor voll ist, kann es sein, dass die Security den Zugang limitiert, damit man sich noch frei bewegen kann.
- Fun Fact: Wenn deine Freunde auf dem Dancefloor sind und du mal auf Toilette musst, kann es passieren, dass du eine Weile wartest, um wieder zu ihnen zu kommen.
Noch ein lustiger Funfact zum Thema Entfernungen in Vegas: Wir konnten von unserem Hotel aus den Club sehen (siehe Foto), sind dann aber trotzdem etwa 20 Minuten von unserem Zimmer bis dorthin gelaufen – und das eigentlich „nur“ auf die andere Straßenseite. Vegas täuscht mit seinen Distanzen also gerne mal!




Fazit Las Vegas
Vier Tage in Las Vegas – und ich kann sagen: Das war genau die richtige Länge, um die Stadt so richtig aufzusaugen. Vegas ist einfach ein komplett anderes Universum! Innerhalb kürzester Zeit fühlt man sich, als hätte man eine Weltreise gemacht, ohne die Stadt zu verlassen: New York, Paris, Venedig und natürlich das pure Las Vegas-Feeling am Strip und in Downtown.
Die Hotels sind wahre Themenwelten für sich, jedes mit seinem eigenen Style, den man so sonst kaum irgendwo findet. Tagsüber sind sie riesige Freizeitparks, nachts verwandeln sie sich in leuchtende Party-Hochburgen, die nonstop vibrieren.
Ich habe vor allem die Mischung gefeiert: das irre Essen (Frühstück in Vegas ist echt ein Highlight!), die Shows, die Wasserspiele am Bellagio und natürlich die unvergesslichen Partynächte, besonders im Omnia Club.
Klar, es gibt auch Ecken, die nicht jedermanns Sache sind – wie Downtown mit der Fremont Street, wo es ziemlich wild zugeht. Aber genau dieser Mix aus Glamour, ein bisschen Chaos, verrücktem Entertainment und dem Wüstenklima macht Vegas zu einer Stadt, die man einfach erlebt haben muss.
Vier Tage haben uns gereicht, um viele Ecken zu entdecken, Shows zu sehen, an Pools zu chillen und das ganz besondere Las Vegas Feeling mitzunehmen. Für jeden, der Lust auf Action, gute Drinks, ausgefallene Shows und eine Portion Wahnsinn hat, ist Vegas ein echtes Must-See!


