Universal Studios Hollywood

First Things First

Ich hab mich immer gefragt – reicht ein Tag in den Universal Studios Hollywood?
Und meine Antwort ist ganz klar: JA, definitiv!
Wenn man früh startet, sich ein bisschen orientiert und seine Must-Dos im Kopf hat, packt man den ganzen Park easy in einem Tag.

Preise & Tickets

Die Preise für ein reguläres Tagesticket liegen ungefähr bei 120–140 USD pro Person. Das ist natürlich nicht günstig, aber dafür bekommt ihr Zugang zu allen Fahrgeschäften, Shows und der legendären Studio Tour. Wenn ihr flexibler sein oder die Wartezeiten verkürzen wollt, gibt es die Universal Express Tickets. Diese kosten je nach Saison ab ca. 180 USD und lassen euch einmal pro Fahrt die Warteschlange überspringen.

Außerdem sind die Preise tagesabhängig. Wenn ihr flexibel seid, checkt daher vorher ab an welchem Tag der Eintritt am günstigsten ist.

Natürlich ist es auch hier immer wichtig die Preise auf unterschiedlichen Seiten zu vergleichen. Auf der offiziellen Seite der Universal Studios gibt es auch manchmal Angebote. So haben wir zum Beispiel einen zweiten Tag geschenkt bekommen – haben wir zwar nicht genutzt, aber schaden kann es ja auch nicht.

Parken

Wenn ihr mit dem Auto anreist, plant unbedingt genügend Zeit ein – Los Angeles Verkehr kann gerade morgens oder an Wochenenden echt zäh sein. Die Universal Studios liegen direkt an der US-101 Freeway, und die Schilder zu den Parkplätzen sind super klar, sodass ihr den Eingang problemlos findet.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, euer Auto abzustellen, je nachdem, wie viel Komfort und wie nah am Eingang ihr parken wollt.

General Parking ist die günstigste Variante (ca. 30 USD pro Tag). Die Parkplätze sind groß, liegen aber ein Stück vom Eingang entfernt. Kein Problem, denn regelmäßig fahren Shuttles, die euch direkt bis zum Eingang bringen. Früh kommen lohnt sich, dann findet ihr problemlos einen Platz und spart euch lange Wege. Wir haben sogar noch einen Parkplatz direkt an den Studios bekommen, weswegen wir gar nicht erst auf den Shuttle angewiesen waren.

Wenn ihr näher am Eingang parken möchtet, gibt es das Preferred Parking für etwa 50 USD pro Tag. Vorteil: kürzere Wege, praktisch, wenn ihr Kinder oder ältere Besucher dabei habt.

Für den maximalen Komfort gibt es das Valet Parking (ca. 50–60 USD). Hier übergebt ihr das Auto beim Valet-Eingang, lasst es parken und könnt direkt los. Der Nachteil: der Preis ist höher, und ihr seid auf die Rückgabe des Autos angewiesen.

Extras & Tipps:

  • Es gibt Ladestationen für Elektroautos direkt am Parkplatz.
  • Behindertenparkplätze liegen sehr nah am Eingang.
  • Früh ankommen spart Zeit und Nerven – gerade an Wochenenden oder in den Ferien.
  • Plant auch genügend Zeit für die Rückfahrt, da es beim Ausfahren oft Stau gibt.

Alles in allem ist das Parken bei den Universal Studios Hollywood gut organisiert. Egal welche Variante ihr wählt, ihr kommt sicher in den Park und könnt euren Tag entspannt starten.

Universal Studios Hollywood.

Upper & Lower Lot

Die Universal Studios Hollywood sind nicht einfach flach wie ein normaler Freizeitpark, sondern in zwei Ebenen unterteilt: den Upper Lot und den Lower Lot. Das ist super praktisch, weil man so alles gut überblicken kann – und gleichzeitig ein bisschen Action bekommt, wenn man von einer Ebene zur anderen fährt.

Der Upper Lot ist quasi das Herz des Parks. Hier findet ihr den Eingangsbereich, die Shopping- und Restaurantstraße, viele Attraktionen wie Harry Potter, Shows und kleinere Fahrgeschäfte. Alles ist hier großzügig angelegt, sodass man entspannt laufen kann, ohne dass es sich gedrängt anfühlt.

Der Lower Lot liegt unterhalb des Upper Lots und ist vor allem für die richtig großen Achterbahnen und Action-Fahrten bekannt, zum Beispiel Transformers, Jurassic World – The Ride oder die Wasserrutsche aus „WaterWorld“.

Damit man zwischen den beiden Ebenen schnell und einfach hin- und herkommt, gibt es Rolltreppen, die teilweise mehrere Stockwerke verbinden. Das ist super clever, weil man so keinen langen Weg laufen muss und innerhalb von ein paar Minuten wieder oben oder unten ist. Man kann also problemlos vom Upper Lot zum Lower Lot springen, die nächsten Attraktionen genießen und dann wieder hoch, ohne dass man viel Zeit verliert.

Für uns war das echt praktisch, weil wir erst Harry Potter im Upper Lot gemacht haben, dann rüber zum Lower Lot für Transformers und Jurassic und danach wieder zurück. So konnte man alles entspannt an einem Tag schaffen.

Der Eingang & die Main Street

Schon wenn man reinkommt, fühlt man sich wie in einer kleinen Filmstadt. Die Straße direkt am Eingang ist gesäumt von Shops, Restaurants und kleinen Cafés – alles mega detailverliebt, mit Deko wie aus Hollywoodfilmen. Hier kann man locker Zeit vertrödeln, weil man an jeder Ecke was Neues entdeckt.

Highlight für mich: Ben & Jerry’s Eis. Bei uns kennt man’s ja nur aus dem Becher, aber hier gibt’s die Sorten tatsächlich als Eiskugeln in der Waffel. Musste ich mir natürlich gönnen – und kann bestätigen: lohnt sich!

Harry Potter Welt

Unser erster Stopp im Park war natürlich Harry Potter – The Wizarding World of Harry Potter. Ich war so aufgeregt, dass ich fast geplatzt wäre! Schon beim Betreten des Bereichs merkt man sofort: Hier hat jemand wirklich an jedes Detail gedacht. Die Straßen von Hogsmeade, die kleinen Shops, die Fachwerkhäuser, die Schilder und Laternen – alles wirkt, als wäre man direkt in den Filmen gelandet.

Wir sind als erstes die Achterbahn gefahren, mit Blick auf Hogwarts. Wie cool war das bitte?! Wobei die Achterbahn an sich sehr kurz war.

Dann die zweite Bahn: Harry Potter and The Forbidden Journey. Und O-M-G!!!

Leute, ich sage euch, das war die beste Attraktion, die ich je gefahren bin! Das Besondere: man fährt nicht einfach nur, man taucht richtig ein in die Geschichte. Schon der Wartebereich ist der Wahnsinn. Man läuft durch Hogwarts selbst, sieht die Hallen, den Rittersaal, Portraits an den Wänden – und bekommt dabei schon Gänsehaut. Jeder kleine Effekt, jede Lichteinstellung, die Musik – alles zusammen erzeugt dieses magische Gefühl, das man sonst nur aus den Filmen kennt.

Die Fahrt selbst ist ein Mix aus Bewegung, Special Effects und Storytelling – man schwebt, rast und kämpft mit. Wirklich, ich war danach noch richtig sprachlos. Kein Wunder, dass das als Highlight gilt! Ich glaube unsere Blicke sagen alles:

Nach der Bahn haben wir Hogsmeade erkundet: die Shops, die süßen Cafés, die Butterbier-Stände, die Schokofrosch- und Zauberstab-Läden. Es gibt so viel zu sehen: man kann einfach durch das Dorf schlendern, Fotos machen, die Atmosphäre aufsaugen und zwischendurch einen kleinen Snack oder ein Butterbier genießen.

Auch die Größe der Attraktion ist beeindruckend. Man merkt sofort, dass hier viel Platz für Detailverliebtheit gelassen wurde – alles wirkt realistisch und lebendig. Es ist wirklich wie ein kleines, eigenes Dorf innerhalb des Parks, in dem man völlig eintaucht.

Wir hatten überlegt, einen Fast-Pass zu nehmen, aber die Preise waren extrem hoch. Trotzdem konnten wir alles problemlos erleben, weil wir als erstes Harry Potter besucht haben, bevor es voller wurde. Tipp: Wenn ihr plant, den Bereich zu besuchen, früh dort sein, dann habt ihr die Attraktionen fast für euch alleine.

Kurz gesagt: Harry Potter ist ein Muss für jeden Besucher. Die Bahn, das Schlendern durch Hogsmeade, die Shops und die Atmosphäre – einfach unvergesslich und magisch. Ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst und definitiv einen ganzen Tag wert ist, wenn man alles genießen möchte.

Studio-Tour

Nach Harry Potter ging es für uns direkt zur Studio Tour, und Leute, das war wirklich ein Highlight für sich! Die Tour dauert ungefähr 1,5 bis 2 Stunden, je nachdem, wie lange man an den Stopps bleibt. Trinken mitnehmen ist hier super wichtig – wir hatten unser Wasser dabei und zusätzlich einen Obstbecher, den wir während der Fahrt gemütlich snacken konnten.

Die Tour zeigt, wie realistisch ganze Städte, Straßen und Schauplätze nachgebaut werden. Teilweise wurde sogar gerade gedreht, was das Erlebnis noch spannender macht.

Ein absolutes Highlight war die große Halle, in der eine Szene aus King Kong nachgestellt wurde – komplett als 4D-Erlebnis. Man fühlt sich mitten im Geschehen, mit beeindruckenden Effekten rundherum. Eine weitere krasse Kulisse war die U-Bahnstation, die plötzlich überflutet wird – der Bus fährt mitten durch, und man erlebt live, wie Action- und Wassereffekte im Film umgesetzt werden.

Ein echter Wow-Moment: die Flugzeug-Absturz-Kulisse. Dort liegt wirklich ein richtiges Flugzeug, das inszeniert wurde, um den Absturz filmreif wirken zu lassen – total beeindruckend!

Natürlich gibt es auch viele bekannte Requisiten und Filmkulissen zu entdecken: Autos aus Fast & Furious, andere ikonische Sets und Details, die man aus Hollywood-Filmen kennt. Zwischendurch hat man sogar den Blick auf die Hills, die Warner Bros. Studios und sogar die Disney Studios, was das Ganze noch spektakulärer macht.

Die Studio Tour kombiniert echte Filmsets, Special Effects und Insiderwissen – ein Muss für jeden Filmfan, aber auch für alle, die einfach mal sehen wollen, wie Filme wirklich gemacht werden.

Jurassic World – Wasserbahn & Dinos

Die Wasserbahn von Jurassic World war ebenfalls ein absolutes Highlight für uns. Schon neben der Bahn, stehen Dinos herum, die echt wirken, richtig beeindruckend. Man kann sich kaum vorstellen, dass sie nicht lebendig sind!

Die Wasserbahn selbst ist ein Mix aus Action, Thrill und Special Effects: man fährt durch Dschungelkulissen, vorbei an Dinosauriern, die fast über einen herfallen, und erlebt plötzliche Wasserspritzer. Absolut perfekt, um ein bisschen Abkühlung zu bekommen.

Springfield & Krustyland

Natürlich durfte Springfield nicht fehlen – der Bereich ist eine detailgetreue Nachbildung der Serie und einfach der Wahnsinn für Fans. Schon beim Reingehen fühlt man sich, als würde man direkt durch die Straßen der Serie laufen. Überall findet man die bekannten Häuser, Läden und Restaurants.

  • Krustyland ist der Freizeitpark innerhalb von Springfield und dort gibt es die Simpsons Ride: eine Achterbahn, die einen 4D-Simulator erwartet, der durch das komplette Krustyland führt. Man rast durch verrückte Szenen, wird geschüttelt, fliegt fast aus dem Sitz – ein richtig intensives, witziges Erlebnis!
  • Wer zwischendurch Hunger bekommt, kann in Krustys Burger einkehren oder ein Duff Beer trinken – alles originalgetreu nachgebildet.
  • Für Fans der Serie ist es einfach ein Traum, die Kulissen zu sehen, Fotos zu machen und sich mittendrin zu fühlen.

Springfield ist perfekt, um ein bisschen locker durchzuatmen, zu lachen und gleichzeitig in die Welt der Simpsons einzutauchen – bevor man wieder zu den Action-Attraktionen zurückkehrt.

Transformers

Die Transformers-Attraktion im Lower Lot ist ein absolutes Muss für jeden Action-Fan. Schon beim Anstehen merkt man: hier wird keine halbe Sache gemacht. Die Warteschlange selbst ist schon vollgepackt mit Details aus dem Filmuniversum, Poster, kleine Stationen und Botschaften der Autobots – man taucht also schon vor dem Ride in die Story ein.

Die Fahrt selbst ist ein motion-based 3D-Simulator, bei dem man mittendrin im Kampf zwischen Autobots und Decepticons steckt. Man sitzt in einem Fahrzeug, das sich in alle Richtungen bewegt, während die 3D-Bilder auf den Bildschirmen um einen herum realistisch wirken. Es fühlt sich wirklich so an, als würden die Roboter durch den Park springen und einen angreifen.

  • Bumblebee, Optimus Prime und andere Autobots kämpfen gegen die Decepticons, und man ist direkt dabei.
  • Die Effekte sind unglaublich: Explosionen, Rauch, fliegende Trümmer und Lichteffekte lassen einen voll ins Geschehen eintauchen.
  • Teilweise hat man das Gefühl, dass die Roboter einen wirklich berühren könnten, so realistisch ist das Zusammenspiel von Simulator und 3D-Animation.

Für uns war es ein richtig intensives Erlebnis, das Adrenalin pur liefert – perfekt nach der Jurassic World Wasserbahn, weil man danach nochmal so richtig Action erleben kann. Wer Transformers-Fan ist, wird die Fahrt lieben, aber selbst ohne Vorkenntnisse fühlt man sich sofort in die Story hineinversetzt.

Essen & Trinken im Park & Umgebung

Bei einem Tag voller Action ist Essen ein Muss – und glücklicherweise gibt es bei Universal Studios Hollywood richtig viel Auswahl.

Harry Potter – Hogsmeade & Schloss
Im Harry-Potter-Bereich gibt es natürlich Butterbier, Honeydukes-Süßigkeiten und weitere magische Snacks. Wer durch Hogsmeade läuft, sollte unbedingt eine Kleinigkeit probieren, weil es perfekt zur Atmosphäre passt.

Springfield / Krustyland
Hier kann man in Krustys Burger einkehren oder ein Duff Beer trinken. Außerdem gibt es Lard Lad Donuts – ein Muss für Fans! Alles ist originalgetreu nach der Serie gestaltet, also Essen und Ambiente verschmelzen perfekt. Natürlich gibt es neben Burger auch andere Spezialitäten.

Lower Lot & Attraktionen
Zwischen den Fahrten wie Jurassic World oder Transformers kann man sich Obstbecher, Sandwiches oder Snacks gönnen – praktisch, um kurz Energie zu tanken, besonders auf der Studio Tour, wo wir uns auch einen Obstbecher mitgenommen haben.

Universal CityWalk – direkt außerhalb des Parks
Wer nach dem Park noch Lust auf mehr Essen hat, ist auf dem CityWalk genau richtig. Hier gibt es unzählige Restaurants, von bekannten Ketten bis zu lokalen Spezialitäten. Einige Highlights:

  • Hard Rock Café – amerikanische Klassiker, Burger & Ribs
  • Voodoo Doughnut – richtig ausgefallene Donuts
  • Bubba Gump Shrimp Co. – für Fans von Meeresfrüchten
  • Jimmy Buffett’s Margaritaville – coole Bar & Restaurant-Atmosphäre
  • Antojitos Cocina Mexicana – mexikanische Küche, super authentisch

Der CityWalk eignet sich perfekt für ein Abendessen nach dem Parkbesuch, vor allem, wenn man noch Lust hat, entspannt durch die Shops und Bars zu schlendern.

Fazit & Abschluss

Unser Tag bei den Universal Studios Hollywood war einfach mega intensiv, abwechslungsreich und richtig spaßig. Wir haben so viele Attraktionen erlebt – von Harry Potter über die Studio Tour, Jurassic World, Transformers bis zu Springfield & Krustyland – dass man locker einen ganzen Tag voll ausfüllt.

Klar, es gibt noch die Mumie, andere Achterbahnen oder kleinere 4D-Erlebnisse, die wir nicht gemacht haben, weil wir schon richtig 4D-müde waren. Mein Körper hätte da auch nicht mehr so richtig mitgemacht – aber das ist absolut verständlich, wenn man schon die ganze Action mitgenommen hat und dazu kommt, dass wir einen Tag vorher schon den ganzen Tag durch Disneyland gedüst sind.

Zum Schluss sind wir noch durch die restlichen Bereiche geschlendert, unter anderem Super Nintendo World, wo man die Bühnen, Spiele und interaktiven Stationen erkunden kann, und einen Blick in Minionsland geworfen. Beides macht super viel Spaß, gerade um nochmal locker durchzuatmen und die bunten Welten zu genießen.

Danach ging es für uns weiter auf unseren LA-Abend, voller Eindrücke, lachend und immer noch völlig geflasht von all den Attraktionen. Universal Studios Hollywood ist definitiv ein Park, den man einmal erlebt haben muss, vor allem, wenn man Lust auf Film, Action, Abenteuer und liebevoll gestaltete Themenwelten hat.

Tipp: Wer viel erleben will, sollte früh starten, genügend Wasser und Snacks dabei haben und sich vorher überlegen, welche Highlights unbedingt sein müssen – der Park hat nämlich so viel zu bieten, dass man sonst leicht den Überblick verliert.

Mehr Adrenalin gibts hier:

Wir hatten bereits einen Tag davor das Disneyland Anaheim besucht – ein Tag, zwei Parks: Hier gibts den vollen Informationsfluss: