
Seychellen Inselhopping: Traumziel mit weniger traumhaftem Wetter
Ende August ging es für 14 Tage auf die Seychellen. Der Plan? Vier Inseln erkunden, Traumstrände genießen, in der Sonne liegen und einfach mal richtig abschalten. Die Realität? Eine Achterbahnfahrt aus Pannen, Preis-Schocks und Wetterpech – aber natürlich auch traumhaften Momenten. Was ich bei dieser Reise gelernt habe? Informier dich vorher! Über ALLES!

Übersicht
Wichtiges Vorab
Silhouette
Praslin
La Digue
Mahé
Fazit & Top 3 Highlights
Spartipps
Was ich das nächste mal anders machen würde….
Seychellen – das richtige Ziel für dich?
Wichtiges Vorab:
Reiseadapter:
Auf den Seychellen brauchst du einen Reiseadapter, da dort die Steckdosen Typ G (wie in Großbritannien)verwendet werden.
Falls deine Geräte für 230 Volt ausgelegt sind (was bei den meisten europäischen Geräten der Fall ist), brauchst du keinen Spannungswandler, nur den Adapter.
Adapter von Typ C/F (Europa) auf Typ G
Geld wechseln:
Haben wir alles vor Ort gemacht und in Deutschland vorab gar nichts. Das war auch überhaupt kein Problem. Wir haben am Flughafen direkt etwa 500€ gewechselt und den Rest auf den Inseln an den Häfen. Allerdings haben die Stationen meist nur bis zum Nachmittag geöffnet.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:
Vor der Reise ist eine digitale Einreisegenehmigung erforderlich. Die Bearbeitung kann bis zu 12 Stunden dauern und muss vor Abflug am deutschen Flughafen bereits vorgelegt werden. Für die Beantragung ist ein gültiger Reisepass erforderlich, Nachweis über Rück- oder Weiterflug und eine Buchungsbestätigung der Unterkunft

Flug & erste Erkenntnisse: „Hätte ich mal vorher gegoogelt…“
Geflogen sind wir mit Emirates ab Frankfurt – mit Zwischenstopp in Dubai. Um 15:15 Uhr ging’s los, um 06:50 Uhr landeten wir in Victoria, der kleinsten Hauptstadt der Welt. Rückflug? Offiziell nach 14 Tagen… aber dazu später mehr.
Flugpreis (Hin- & Rückflug): 774,70 € pro Person
Flugdauer: 6,5 Stunden bis Dubai – 2 Stunden Aufenthalt – weitere 4,5 Stunden bis Vicoria
Und hier kommt Fehler Nummer 1:
Ich dachte, Seychellen seien ein „bezahlbares Paradies“. So irgendwo zwischen Thailand und Südafrika. Pustekuchen! Sobald man eine vernünftige Unterkunft möchte, landet man schnell in preislichen Sphären, die eher nach „Luxusurlaub“ als nach „Inselhopping“ klingen. Essen? Wie in einem guten deutschen Restaurant – manchmal sogar mehr.
Fehler Nummer 2:
„Wetter? Ach, da kann man nichts falsch machen! – Über das ganze Jahr kann man hierher.“ … stand zumindest überall. Joa. Theoretisch. Praktisch sah das ganze dann doch anders aus: Die Stunden in denen wir blauen Himmel waren rar. Zwar war es immer super warm, wir konnten jederzeit ins Meer oder den Pool aber die Sonne hat sich nicht sehr oft zeigen lassen. Wir hatten so ziemlich jeden Tag Regen. Nicht immer durchgehend, aber oft. Einheimische meinten, das Wetter habe sich in den letzten Jahren verändert. Heißt: eigentlich hätte es trocken sein sollen – eigentlich. Pünktlich zu unserer Abreise? Sonnenschein pur. Natürlich.



Aber starten wir mal mit unserer Reise
Geplant waren vier Stopps auf vier unterschiedlichen Inseln:

Silhouette Island

Praslin

La Digue

Mahé
1. Stopp: Silhouette Island – oder: Wie man 225 € für eine Fähre ausgibt
Silhouette Island stand als erstes auf dem Plan. Klingt idyllisch, oder? Ja – bis man merkt, dass man sich vorher doch hätte informieren sollen. Denn:
Es gibt keine „normale“ Fähre dorthin.
Man MUSS die Fähre über das Hilton buchen (das einzige Hotel auf der Insel).
Preis für die Fähre: 225 € pro Person (einfach). Jep, nur die Fähre.
Bezüglich des Hafens hier ein ganz wichtiger Hinweis für alle, die es ähnlich wie wir anpacken wollen: Man fährt nach Silhouette nicht am gleichen Hafen ab wie nach La Digue oder Praslin. Die Fähren dorthin starten exklusiv vom Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa. Zusätzlich haben wir den Transfer vom Flughafen über das Hotel gebucht. Wir dachten uns, nach so einer langen Anreise gönnen wir uns das: Preis 85€. Der private Fahrer holte uns ab und brachte uns zum Hafen.

Als wäre das nicht genug, kam dann auch noch ein kleiner Buchungs-Fail: Wir hatten unser Hotel über Check24 gebucht – alles schien perfekt, bis die Reisegesellschaft pleite ging. Super. Also zwei Wochen vor Abflug nochmal alles neu gebucht.
Unterkunft: Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa
Zimmer: Suite direkt am Strand (zumindest dachten wir das…)
Preis: 546,11 € (mit Frühstück) für 3 Nächte.


Nach ca. 24 Stunden auf den Beinen kamen wir endlich an. Empfangen mit Gesang, kleinen Golfcarts die zur Abholung bereit standen und bester Laune. Wir sind durch das Resort gefahren und haben einmal alles gezeigt bekommen. Dann wurden wir an unserem Bungalow rausgelassen: Unser Bungalow war NICHT in erster Reihe am Strand, sondern mitten im Resort. Meine Stimmung: Auf 180!
Ich hatte extra die Unterlagen rausgesucht, in denen stand, dass wir eine Unterkunft in erster Reihe am Strand gebucht hatten. Die Mitarbeiter des Resorts waren zwar super freundlich, aber wirklich helfen oder entgegenkommen wollten sie uns nicht. Die Antwort war immer, wir sollen uns bei unserem Reiseanbieter melden. Aber natürlich konnte ich niemanden erreichen und per Mail kam die Antwort erst bei unserer Abreise.
Ich war irgendwann wirklich richtig abgefuckt – nach etwa 2,5 Stunden Warten und ständigen Beschwerden (und meinem inneren Drama-Dialog) haben sie uns endlich in die richtige Unterkunft gebracht: direkt am Strand, wie ursprünglich gebucht. Endlich! Der Traumurlaub konnte beginnen…
Unsere Unterkunft auf Silhouette Island war wirklich etwas ganz Besonderes.
Die Anlage ist total süß gestaltet, man fühlt sich wie der einzige Mensch auf einer tropischen Insel. Überall stehen kleine Bungalows mitten im Grünen, alles ist super gepflegt und liebevoll angelegt – perfekt, wenn man mal richtig abschalten will.
Wir hatten sogar einen Bungalow direkt am Strand – und das war wirklich ein Traum.
Modern eingerichtet, total gemütlich, mit eigenen Sonnenliegen direkt vorm Haus und einem kleinen, fast privaten Strandabschnitt.
Man ist wirklich für sich allein, hört nur das Meer rauschen und kann barfuß direkt aus dem Bett an den Strand spazieren.
Inselgefühl pur – auch wenn ich Silhouette insgesamt nicht unbedingt wieder buchen würde (siehe Fazit), war dieser Strandbungalow definitiv ein Highlight unserer Reise!



Essen auf Silhouette Island
Das Essen auf Silhouette Island war eine Mischung aus leckeren Genüssen und etwas höheren Preisen. Die Restaurants auf der Insel gehören alle zum Hilton Resort, und man muss immer vorher buchen, wenn man nicht das Bistro wählen möchte. Das war für uns eine kleine Überraschung, denn wir dachten, es gibt auf der Insel mehrere unabhängige Restaurants und hatten daher auch keine Halbpension gebucht. Wir wollten einfach in den Abendstunden flexibel sein und mal hier, mal da essen. Fehler! Die Restaurants gehören alle zum Hilton und für Gäste, die Halbpension haben, gibt es im Café Dauban spezielle Themenabende, bei denen man in einem der Restaurants essen kann.
Das war etwas verwirrend, weil wir – falsche Vorstellung – dachten, wir könnten einfach immer mal woanders essen gehen. Und wenn man nur für eine kurze Zeit da ist, kann es sein, dass man bei den beliebten Restaurants sogar kein Platz mehr bekommt, wenn man nicht früh genug bucht. Naja, hätten wir uns eben besser informieren sollen!
Ein besonderes Highlight war auf jeden Fall das Sakura & Teppanyaki. Es war nicht nur lecker, sondern auch ein echtes Erlebnis. Man isst in einer kleinen Runde, wir waren zu sechst, und der Teppanyaki-Koch bereitet das Essen direkt vor einem zu – und das ist wirklich unterhaltsam. Und anlässlich eines Geburtstages gab es sogar noch Geburtstagskuchen und Gesang – das hat den Abend nochmal extra besonders gemacht! Das Menü war ein 4-Gänge-Menü und der Preis dafür war, naja, wie erwartet etwas höher als der Standard aber für einen Geburtstag wollten wir uns das mal gönnen: Der Preis liegt bei etwa 100-120€ pro Person (je nach Getränken und Extras):




Auch das Café Dauban war super. Es gab dort verschiedene Themen-Abende, was für uns ein bisschen wie eine überraschende Entdeckung war, weil wir wie gesagt nicht mit Halbpension reisten. Trotzdem war es schön, dass wir diese Möglichkeit auch nutzen konnten. Wenn man im Café Dauban nur abends essen möchte, ohne Halbpension, dann variiert der Preis für ein Abendessen je nach Auswahl, aber es liegt ungefähr bei 45-60€ pro Person
Aktivitäten
Auf Silhouette Island gibt es einige tolle Aktivitäten, die den Aufenthalt abwechslungsreich machen – auch wenn viele davon extra kosten. Die Aktivitäten sind alle über das Hotel direkt vor Ort buchbar, darunter Wassersportarten wie Kajakfahren, Paddleboarding und Schnorcheln. Außerdem gibt es Wandertouren durch den Dschungel. Für Sportliche stehen Tennisplätze und ein Fitnesscenter zur Verfügung. Wer mehr Entspannung sucht, kann den Wellnessbereich genießen oder eine private Bootsfahrt unternehmen. Weitere Abenteuer wie Angeln oder Tauchen sind ebenfalls buchbar.

Was wir gemacht haben:
- Wellnessbereich
Der Wellnessbereich war perfekt, um einfach mal abzuschalten. Es war super ruhig und entspannend und die Aussicht war einfach super schön. Wir haben meistens nur an dem kleinen Pool die Ruhe genossen oder waren planschen. - Billiard und Live-Musik
Abends haben wir oft Billiard gespielt. Es gab regelmäßig Live-Musik, was die Atmosphäre noch schöner gemacht hat. - Wandertour
Wir haben auf eigene Faust eine kleine Wandertour genutzt, die auch ausgeschildert ist. - Fitnessraum
Genau einmal haben wir es hierher geschafft – obwohl wir uns eigentlich mehr vorgenommen hatten. Man kennt es 😀 Der Fitnessraum ist ausreichend ausgestattet und gekühlt. - Tennis
Es gibt Tennisplätze, aber leider sind auch diese nicht umsonst. Wenn man Tennis mag, sollte man sich vorab darüber informieren, wie die Gebühren dafür sind. - Fahrräder
Falls die Unterkunft etwas weiter vom Hauptbereich entfernt ist, kann man sich Fahrräder ausleihen, um schneller von einem Punkt zum anderen zu kommen.

Fazit
Das Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa auf Silhouette Island bietet insgesamt eine traumhafte Location mit viel Natur und Erholung. Der Wellnessbereich und die Strandbungalows waren ein echtes Highlight – vor allem, wenn man endlich die richtige Unterkunft bekommt!
Allerdings, der Preis für die Fähre und den Flughafentransfer hat mich persönlich ziemlich umgehauen. Besonders bei einem so kurzen Aufenthalt wie unserem, finde ich, dass sich der Preis für die Fähre einfach nicht lohnt. Wenn du länger bleibst, mag das anders aussehen, aber für uns war das doch eher ein extra Kostenfaktor.
Die Restaurants waren gut, aber der Preis für das Essen ist ebenfalls hoch. Besonders, wenn man bedenkt, dass man oft im Voraus reservieren muss. Wer also flexibel sein möchte, sollte das im Hinterkopf behalten.
Trotz der kleinen Pannen und der höheren Kosten war es insgesamt eine schöne Insel mit viel Ruhe und Natur, ideal zum Abschalten. Aber für einen kurzen Aufenthalt würde ich vielleicht suchen.
Weiter nach Praslin
Nach unserer Zeit auf Silhouette Island nahmen wir die Fähre zurück nach Mahé und fuhren direkt weiter zum Hafen, um die nächste Fähre nach Praslin zu erwischen. Die Überfahrt nach Praslin dauerte etwa eine Stunde und bot uns traumhafte Ausblicke auf das türkisfarbene Wasser und die grünen Inseln der Seychellen. Leider war die Überfahrt aufgrund des Wetter etwas abenteuerlich – für Seekranke eine echte Herausforderung und von denen gab es einige auf dem Boot. Wir haben uns auf Praslin in der Apotheke dann auch erstmal mit entsprechenden Tabletten ausgestattet

Unsere Fähren haben wir über SeyFerry gebucht: https://www.seyferry.com/de
- 10:30 Uhr: Fähre von Mahé nach Praslin
- 11:30 Uhr: Fähre von Praslin nach La Digue
- 13:30 Uhr: Fähre von La Digue zurück nach Mahé
Die Gesamtkosten für diese drei Fähren betrugen 152€ pro Person – erstaunlicherweise günstiger als die Hin- und Rückfahrt nach Silhouette. Das zeigt, wie unterschiedlich die Preise auf den Seychellen sein können.
Unsere Unterkunft auf Praslin
Für unsere vier Nächte auf Praslin entschieden wir uns für das Colibri Hotel, das uns mit einem wunderschönen Meerblick und leckerem Frühstück überzeugte. Die Bungalows waren gemütlich, mit viel Holz und tropischem Flair, und die Terrasse bot einen perfekten Ort zum Entspannen. Der Preis für vier Nächte betrug 386,90€ pro Person, was für die Lage und Ausstattung wirklich fair war.

Erkundungstour auf Praslin
Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und bekannt für einige der schönsten Strände der Welt. Besonders berühmt ist der Anse Lazio, ein Traumstrand mit feinem weißen Sand und kristallklarem Wasser. Außerdem darf ein Besuch im Vallée de Mai nicht fehlen – ein UNESCO-Weltnaturerbe, das als Heimat der legendären Coco de Mer-Palme gilt. Der Eintritt kostet 25€ pro Person, aber es lohnt sich absolut!
Wir entschieden uns dann doch am ersten Abend noch, uns ein Auto zu mieten, um flexibel die Insel erkunden zu können. Wir haben dies direkt über das Hotel gebucht für 50€ pro Tag und das Auto war direkt am nächsten Morgen da. Somit konnten wir nach dem Frühstück direkt loslegen:
Vallée de Mai




Das Naturschutzgebiet wird oft als „Garten Eden“ bezeichnet, weil hier die legendäre Coco de Mer wächst – die größte und wohl kurioseste Kokosnuss der Welt, die durch ihre einzigartige Form bekannt ist. Die bis zu 30 Meter hohen Palmen mit ihren riesigen Blättern schaffen eine fast mystische Atmosphäre. Die Wege sind gut ausgeschildert, und wir entschieden uns für einen Rundweg, der etwa 1,5 bis 2 Stunden dauerte.
Und auch hier – wie sollte es anders sein – fing es auf dem Rückweg an zu regnen. 🙃 Aber egal – weiter zum Strand:
Anse Lazio




Nach unserer Wanderung machten wir uns auf den Weg zum Anse Lazio, einem der schönsten Strände der Seychellen. Es gibt einen Parkplatz in der Nähe, der kostenlos war. Wir hatten vom Vorabend noch ein bisschen Pizza übrig, die wir uns eingepackt hatten und picknickten am Strand – einfach perfekt. Bis … es wieder anfing zu regnen.

Glücklicherweise gibt es direkt am Strand ein Restaurant, in dem wir uns unterstellen und etwas trinken konnten, bis der Regen nachließ. Dann war es dort auch echt wunderschön! Und als wäre das nicht genug: Am Abend entdeckten wir noch eine super süße Beach Bar, in der wir uns ein paar leckere Cocktails gönnten, bevor wir zurück ins Hotel fuhren. Plus: Der Strand war total leer, wir hatten quasi alles für uns alleine

Ausflug auf die Schildkröteninsel Curieuse
Ein weiteres Highlight unseres Aufenthalts war ein Ausflug, den wir direkt über unser Hotel buchten: ein Trip zur Schildkröteninsel Curieuse. Neben der Bootsfahrt gab es auch eine kleine Wanderung entlang der Küste zu einem traumhaften Strand, an dem wir später wieder abgeholt wurden.
Das absolute Highlight: die Riesenschildkröten! Es war total besonders, ihnen so nah zu kommen – sie zu streicheln und sogar zu füttern. Ich gebe zu, es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich getraut habe, aber es war eine einmalige Erfahrung. Diese beeindruckenden Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben, war definitiv eines der Highlights der Reise. Absolute Empfehlung!
Die Bootsfahrt dorthin war schon ein Erlebnis für sich – das türkisblaue Wasser, die tropische Kulisse und unterwegs ein ganz besonderes Naturwunder:
Ein riesiger Felsen an der Küste, der aussieht wie eine Schildkröte, die ins Wasser springt! So eine verrückte Formation sieht man nicht alle Tage – die Natur auf den Seychellen ist wirklich der Wahnsinn!
Der Ausflug kostete 50€ pro Person, was für die Bootsfahrt, den Aufenthalt auf Curieuse und die Wanderung absolut in Ordnung war.

Auf Curieuse angekommen, starteten wir eine kleine Wanderung durch das Naturschutzgebiet, wo wir auch zwischendurch ein paar Schildkröten begegnet sind. Der Weg führte durch Mangrovenwälder bis zu einem traumhaften Strand, wo wir später wieder abgeholt wurden.
Es war einfach so cool die Riesenschildkröten hautnah zu erleben – sie zu streicheln und sogar zu füttern. Ich gebe zu, es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich getraut habe, aber es war eine einmalige Erfahrung.






Essen auf Praslin – unsere Empfehlungen
Nach all den Erkundungstouren durfte natürlich das Essen nicht zu kurz kommen. Hier ein paar Food-Spots, die wir auf Praslin entdeckt haben:
Wenn es nicht zu außergewöhnlich sein muss kann ich auch das Coco Rouge empfehlen: Frisch gegrillter Fisch und Fleisch mit richtigem Einwohner-Feeling.


Pirogue Restaurant & Bar
Ein tolles Restaurant mit gemütlicher Atmosphäre und leckeren kreolischen Gerichten. Perfekt, um frischen Fisch oder Curry zu genießen!

La Mer Pizzeria & Take Away
Hier gibt’s super Pizza zum Mitnehmen, perfekt für ein entspanntes Essen am Strand. Direkt daneben befindet sich auch ein kleiner „Markt“, falls man noch Snacks oder Getränke braucht.

The Fish Restaurant Bar & Grill – Unser Geheimtipp!
Dieses Restaurant liegt gegenüber dem Breeze Garden und ist auf Google Maps eigentlich nicht zu finden. Wir haben es zufällig auf eigene Faust entdeckt – frischer Fisch, gegrillte Meeresfrüchte und eine entspannte Atmosphäre. Ein echter Insider-Spot!
Die Straße in der das Pirogue Restaurant und dasLa Mer Pizzeria & Take Away liegen, haben wir als eine Art kleine Foodstraße für uns entdeckt – richtig gemütlich, mit ein paar Imbissen, Restaurants und kleinen Läden. Wir haben uns hier auch mittags nach einem Strandbesuch einfach mal ein Sandwich auf die Hand genommen.
Am Abend unserer Ankunft war dort sogar ein kleiner Markt, mit Foodständen, Live-Musik und richtig guter Stimmung. Man konnte sich durchprobieren – von frisch gegrilltem Fisch bis zu süßen Leckereien – alles dabei!

Das Ganze liegt direkt am Anse Volbert, einem der beliebtesten Strände auf Praslin – und völlig zurecht!
Weicher, heller Sand, Palmen, und ein meist ruhiges, klares Wasser, das perfekt zum Baden und Abkühlen ist. Blauer Himmel war bei uns an dem Tag leider nur selten gegeben.
Der Anse Volbert ist nicht nur wunderschön zum Entspannen – hier ist auch ordentlich was los!
Anse Volbert
Der Anse Volbert – auch bekannt als Côte d’Or Beach – ist einer der schönsten und bekanntesten Strände auf Praslin – und wenn man einmal dort steht, versteht man sofort, warum, denn hier ist auch ordentlich was los. Entlang des Strandes findet man viele lokale Anbieter, bei denen man Schnorcheltouren, Jetski-Fahrten oder Bootsausflüge buchen kann – unter anderem auch zur beliebten Schildkröteninsel Curieuse.
Von hier aus hast du einen traumhaften Blick auf mehrere vorgelagerte Inseln: Die markanteste Insel direkt gegenüber ist St. Pierre Island – eine kleine, unbewohnte Granitinsel mit ein paar Palmen drauf, die aussieht wie aus dem Bilderbuch. Sie ist besonders bei Schnorchlern beliebt, da das Wasser dort kristallklar und voller Leben ist. Bei Bootsausflügen wird oft ein Stopp dort eingelegt. Ein Stück weiter draußen siehst du außerdem Curieuse Island, die bekannte Schildkröteninsel, die ebenfalls gut von Anse Volbert aus zu erkennen ist.
Wir haben uns allerdings dafür entschieden, den Ausflug nach Curieuse direkt über unser Hotel zu buchen – und das war nicht nur super unkompliziert, sondern tatsächlich auch günstiger als bei vielen der Anbieter vor Ort.
Also: Preisvergleiche lohnen sich, aber fragt auf jeden Fall auch mal in eurer Unterkunft nach – manchmal hat man dort bessere Deals oder auch gleich Kombipakete mit Abholung und Snacks dabei.
Fazit Praslin
Praslin hat uns mit seiner Vielfalt und entspannten Atmosphäre echt begeistert. Es war irgendwie die perfekte Kombi aus Abenteuer, Entspannung und Komfort.
Top war auf jeden Fall unser Hotel in der kleinen Bucht mit Blick aufs Meer und die kleine Foodstraße am Anse Volbert
Mit dem Mietwagen ließ sich die Insel super easy erkunden – ganz flexibel, ohne auf Taxis oder Touren angewiesen zu sein.
Und natürlich: Valée de Mai, Anse Lazio, Curieuse mit den Riesenschildkröten – das sind Erlebnisse, die bleiben.
Einziger Wermutstropfen: Auch hier hat uns das Wetter etwas ausgebremst. Aber selbst mit Regen war’s schön – und wenn’s nicht gerade geschüttet hat, waren wir entweder am Strand, unterwegs oder beim Cocktailtrinken.
Würde ich nochmal hin? Auf jeden Fall!
Aber dann vielleicht zu einer anderen Reisezeit – und mit ein paar Erfahrungswerten im Gepäck

Weiter nach La Digue
und ein Einblick wie schnell sich die Wetterlage ändern kann

Wir haben um 10:17 Uhr vor der Abfahrt noch am Pool gelegen als das Wetter plötzlich umschlug. Wir hatten schon Panik vor der Überfahrt aber…

… um 11:33 Uhr als wir gerade den Hafen verließen wurde das Meer ruhig und der Himmel blau.

La Digue – Fahrradinsel, Delfine & pure Entschleunigung
Schon die Ankunft auf La Digue war magisch. Während unsere Fähre sich langsam der Insel näherte, tauchten plötzlich Delfine direkt neben uns auf – einfach so! Ohne Delfin-Tour, ohne Eintrittspreis, einfach in freier Wildbahn. Und ich dachte nur: Wie krass ist das bitte?! Das war schon das erste Gänsehaut-Highlight noch vor dem Anlegen.
Ankommen & Unterkunft
Vom Hafen ging’s dann mit einem kleinen Insel-Taxi zu unserer Unterkunft: Cabanes des Anges. Für 2 Nächte haben wir 420 € für zwei Personen gezahlt – ohne Frühstück. Und ganz ehrlich: Wir hätten hier locker länger bleiben können. Wir waren uns im Vorfeld etwas unsicher, was uns auf La Digue erwartet, aber im Nachhinein: absolute Empfehlung! (Mein Freund dachte schon er muss abends angeln gehen, damit wir etwas zu Essen haben :D)
La Digue ist autofrei, das heißt: alle sind mit dem Fahrrad unterwegs. Für die Anreise zur Unterkunft gibt’s aber Taxitransfer – easy. Auf der Insel gibt es eigentlich nur ein echtes Luxusresort (mit entsprechendem Preis), aber wir wollten es etwas bodenständiger und haben mit unserer Wahl ins Schwarze getroffen.
Unsere Unterkunft war super familiär, das Zimmer riesig – eigentlich eher eine kleine Wohnung – und direkt vorm Eingang der Pool, fast wie unser Privatbereich. Fahrräder konnten wir ganz unkompliziert über die Unterkunft buchen für 35€. Sogar Fahrradparkplätze direkt am Bungalow – besser geht’s nicht:



Insel erkunden: Hakuna Matata-Vibes
La Digue ist wirklich ein Lebensgefühl. Alles ist entspannt, die Uhren ticken langsamer, Timon & Pumba würden sich hier pudelwohl fühlen – Hakuna Matata pur. Also haben wir unsere Bikes geschnappt und sind einfach losgefahren: Richtung Norden, durch Bikini Buttom und haben einfach da angehalten, wo es uns gefallen hat.






Unser Ziel: Anse Patates
Ein kleiner, leerer Strand mit den typischen Granitfelsen – wie aus einem Hochglanzprospekt. Ich dachte ja schon vorher, ich bin im Paradies, aber das war nochmal eine Steigerung.




Wir sind weitergefahren – irgendwann im Osten der Insel gelandet – und haben im Chez Jules Restaurant eine Pause eingelegt. Und ja: endlich wieder eine gute Spaghetti Bolognese! (Für die, die mich kennen: ihr wisst, wie wichtig das ist). Das Essen war lecker, der Ausblick unbezahlbar.

Sonnenuntergangs-Moment & Abendstimmung
Zurück an der Unterkunft, kurz in den Pool gesprungen – als sich der Himmel über uns plötzlich lila verfärbt hat. Ohne zu überlegen sind wir auf unsere Räder, einfach raus aus der Unterkunft, nach Gefühl Richtung Meer. Und was soll ich sagen: Dieser Sonnenuntergang war einfach unbeschreiblich schön.
Den Abend haben wir dann im Le Repaire – Boutique Hôtel & Restaurant ausklingen lassen. Durch das Restaurant durchgelaufen, standen wir plötzlich an der Lo Lans Beach Bar – eine kleine, gemütliche Bar direkt am Strand, mit leckeren Cocktails und dem Meeresrauschen als Hintergrundmusik. Perfekter Ausklang für den ersten Tag auf La Digue.


Tag 2: Anse Source d’Argent – ein Postkartenmotiv wird Wirklichkeit
Nach dem traumhaften ersten Abend auf La Digue ging’s für uns am nächsten Morgen direkt wieder los aufs Fahrrad. Wie schon erwähnt: Autos gibt’s hier keine, stattdessen radelt man gemütlich durchs Paradies. Genau unser Ding.
Frühstück to go & ab in den Süden
Zuerst gab’s Frühstück auf die Hand bei der Glorious Bakery & Snacks – eine kleine, unscheinbare Bäckerei, aber mit allem, was das Herz morgens so braucht. Frisch belegte Baguettes, süßes Gebäck, gekühlte Drinks – perfekt, um direkt loszudüsen.
Dann hieß es: Süden, wir kommen! Unser Ziel: Anse Source d’Argent, der wohl bekannteste Strand der Seychellen (wenn nicht sogar weltweit).
Der Weg führt durch den L’Union Estate Park
Um zum Strand zu kommen, muss man durch den L’Union Estate Park. Der Eintritt kostet 150 SCR pro Person (rund 10 Euro) – zahlt man direkt am Eingang. Den Park kann man gemütlich mit dem Rad durchqueren (wenn’s nicht zu voll ist, sonst lieber schieben).
Was es dort zu sehen gibt?
- Eine historische Kokosnuss- und Vanilleplantage
- Die alte Kopramühle, wo früher Kokosöl hergestellt wurde
- Und natürlich: Riesenschildkröten, die hier friedlich im Gehege rumchillen
Man kann hier wirklich ein bisschen verweilen, Fotos machen oder einfach den Vibe genießen – ist alles total gepflegt und grün.





Und dann kommt der WOW-Moment
Hinter dem Park führt ein kleiner Weg direkt zum Anse Source d’Argent – und ganz ehrlich: Der erste Blick haut einen einfach um.
Glasklares Wasser, weißer Sand, riesige, rundgeschliffene Granitfelsen, Palmen, die sich in den Wind lehnen – das ist wirklich der Stoff aus dem Reiseträume sind. Kein Filter nötig.
Der Strand ist in viele kleine Buchten aufgeteilt, was ihn viel privater wirken lässt, obwohl er recht bekannt ist. Das Wasser ist flach und ruhig – perfekt zum Baden, Abkühlen oder einfach mit den Füßen durchs Wasser schlendern.



Glasbodenboot-Ausflug…
Vor Ort wurden auch überall Glasbodenboot-Touren angeboten – super spannend, denn man sieht vom Boot aus Korallen, Fische & Co. Das wollte ich eigentlich unbedingt machen – aber leider hat uns das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem: Diese Landschaft entschädigt für alles. Selbst mit grauem Himmel wirkt der Strand fast surreal schön. Einfach ein Ort, an den man sich ewig erinnern wird.
Der Himmel zog sich langsam zu, und die typischen Seychellen-Wolken hingen schon wieder schwer über uns. Ich hatte keine Lust, bei Regen auf einem kleinen Boot zu sitzen ( also haben wir es diesmal gelassen.
Tipp: Wenn das Wetter mitspielt, definitiv machen! Vor allem mit der Kulisse der Granitfelsen von der Wasserseite aus – das ist sicher nochmal ein ganz anderes Erlebnis.
Von Grande Anse zu den Natural Swimming Pools – Abenteuer pur!
Nach unserem kleinen Wetterdrama am Anse Source d’Argent war der Tag natürlich noch lange nicht vorbei. Wir haben uns wieder auf unsere Fahrräder geschwungen – diesmal mit dem Ziel: Grande Anse und von dort weiter zu den geheimnisvollen Natural Swimming Pools. Klingt entspannt? Jaaa… dachten wir auch.
Erstmal Stärkung direkt am Strand
Am Grand Anse Beach angekommen, haben wir erst mal was gegessen – im Ladigue Restaurant, das direkt am Strand liegt. Einfach der perfekte Spot: Füße im Sand, Meeresrauschen im Ohr, kühles Getränk in der Hand – was will man mehr?
Dann haben wir gedacht: „Komm, machen wir noch einen kleinen Spaziergang zu den Natural Swimming Pools.“ Tja… klein war der Spaziergang eher nicht.

Wandern auf La Digue – Abenteuer inklusive
Vom Grande Anse aus startet der Weg zu den Natural Swimming Pools, aber – ganz ehrlich – der Einstieg ist nicht wirklich ausgeschildert. Wanderweg? Eher ein schmaler Trampelpfad zwischen Felsen und Palmen. Wir haben eine ganze Weile gebraucht, bis wir überhaupt gecheckt haben, wo es losgeht. Also: Augen offen halten und einfach immer nach rechts ans Ende des Strandes. Ich versuche euch mit Bildern mal den Weg etwas darzulegen. Vom Grande Anse Beach müsst ihr erstmal der Beschilderung zum Petite Anse Beach folgen. Wir sind hier wirklich gebückt unter Palmen durchgelaufen, nie im Leben haben wir gedacht wir sind auf dem richtigen Weg… Wenn es sich also falsch anfühlt, seid ihr wahrscheinlich richtig!


Und dann geht’s quer durch die Insel – durch wilden Dschungel, andauernd krabbeln kleine Krebsis aus ihren Löschern (ACHTUNG!), über glitschige Steine, rauf, runter, nochmal rauf… Und dann öffnete sich irgendwann der erste Ausblick auf den Petite Anse Beach. Und hier waren wir einfach ganz alleine. Man hat sich gefühlt als wäre man als einziger Mensch auf einer einsamen Insel gestrandet. Und auch hier wieder: Einfach weiter über den Strand laufen bis zum Ende und den kleinen versteckten Eingang suchen, der euch wieder durch den Dschungel über die Steine auf die andere Seite bringen soll:




Danach ging es wieder weiter. Berg hoch und runter. Gefühlt für immer. Uns sind immer wieder andere Menschen entgegen gekommen – Gott sei Dank. Wir haben immer wieder nachgefragt wo genau sie herkamen und ob wir hier auf dem richtigen Weg sind. Würde man es bei Google Maps eingeben (Screenshot folgt) sind wir quasi gerade auf dem Weg zur Coco Bar. Und dort sind wir auch wirklich rausgekommen: Eine kleine versteckte Bar, wo gerade frisch gegrillt wurde. Eine Handvoll Menschen waren hier. Das wars. Wir haben kurz Halt gemacht, da es auch dort wunderschön war… und haben den weiteren Weg gesucht. Mal wieder.





Wir waren kurz davor, umzudrehen, weil wir nicht mehr wussten, wo’s weitergeht – bis uns eine kleine Gruppe von rechts entgegenkam. Zum Glück! Sie haben uns erklärt, dass wir tatsächlich durch einen seichten Wasserabschnitt laufen müssen, um weiterzukommen:



Ziel erreicht: Natural Swimming Pools
Und dann – nach knapp 3 Stunden Marsch – standen wir endlich da:
Die Natural Swimming Pools sind einfach nur magisch. Türkisblaues Wasser, das sich zwischen die Felsen schmiegt, total klar und ruhig – ein natürlicher Infinity-Pool mit Meerblick.
Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt’s dort auch noch eine kleine, liebevoll gemachte Cocktailbar. Richtig süß, mit Bambus-Deko und kühlen Drinks. Wir hätten uns am liebsten direkt mit einem Cocktail in die Pools gesetzt…
Aber leider, leider – wir mussten direkt wieder los. Drei Stunden Rückweg lagen ja noch vor uns. Also nur kurz durchatmen, ein paar Bilder machen und dann ging’s zurück.

Fazit: Unbedingt machen – aber vorbereitet!
Wenn du das Abenteuer zu den Natural Swimming Pools angehen willst:
- Früh starten!
- Genug Wasser mitnehmen!
- Feste Schuhe (oder zumindest etwas, was im Gelände halbwegs halt gibt)
- Und: Nicht entmutigen lassen, auch wenn der Weg etwas verwirrend wirkt – es lohnt sich!

Wir hatten am Ende das Gefühl, einen echten Geheimtipp abseits aller klassischen Seychellen-Spots erlebt zu haben. Müde, aber mega happy sind wir zurückgeradelt und dann kam das beste:
Wir sind gerade zum Sonnenuntergang wieder zu Hause angekommen – mit dem Gefühl: Das war einer der besten Tage auf La Digue.
Abendessen Natural Bar Grill & Drinks
Dieses Restaurant liegt direkt am Meer bzw. am Hafen und versprüht so richtiges Beachlife-Feeling – offen, luftig, mit Sand unter den Füßen und Palmen über dem Kopf. Die Atmosphäre ist super entspannt, die Einrichtung rustikal-gemütlich mit viel Holz, Lichterketten und diesem ganz besonderen Insel-Vibe.
Was das Essen angeht: Es gab eine riesige Grillplatte mit einer genialen Kombination aus Fleisch und Meeresfrüchten – alles direkt vom Grill. Dazu gab es Beilagen wie gegrilltes Gemüse, Reis und ein paar leckere Dips.
Außerdem hat ein DJ aufgelegt, was perfekt zu den leckeren Cocktails gepasst. Wenn du also nach einem Ort suchst, um das echte La-Digue-Feeling mit gutem Essen und entspannter Stimmung zu erleben, dann ist diese Bar definitiv ein Muss!



Fazit La Digue – Mein Herz ist hier geblieben
La Digue war für mich die größte Überraschung und definitiv das Highlight der Seychellen-Reise.
Ich hatte ehrlich gesagt keine allzu großen Erwartungen – wir wussten nicht so recht, was uns hier erwartet, und haben daher auch erstmal nur zwei Nächte gebucht.
Spoiler: Viel zu wenig!
Die Insel hat einfach diesen ganz besonderen „Hakuna Matata“-Vibe – alles ist ein bisschen langsamer, entspannter, ursprünglicher.
Kein Autolärm, keine Hektik. Man fährt Fahrrad, hält da an, wo’s schön ist, kommt ins Gespräch, isst lecker und lebt einfach.
Die Strände? Ein Traum.
Die Natur? Unbeschreiblich.
Die Stimmung? Einmalig.
Vom spontanen Delfin-Moment bei der Ankunft über traumhafte Radtouren, versteckte Buchten, Cocktailbars direkt am Strand, bis hin zu kleinen Abenteuern wie der Wanderung zu den Natural Swimming Pools – La Digue ist einfach ein Ort, an dem man sich verliert und gleichzeitig total findet.
Wenn ich nochmal komme – und das will ich unbedingt – dann bleib ich länger.
Und buche direkt ein paar Tage nichts außer Inselflow.
Letzter Stopp: Zurück nach Mahé – Regen, Luxus & Entspannung
Am Ende unserer Reise ging es zurück auf die größte Insel Mahé. Hier hatten wir ein wunderschönes Hotel, das ich wirklich nur empfehlen kann: das Savoy Seychelles Resort & Spa.
Preis: 558,68 € pro Person für 5 Nächte
Lage: direkt im Norden am bekannten Beau Vallon Strand
Zimmer: mit Meerblick, aber ohne Verpflegung
Wir haben uns bewusst für dieses Hotel entschieden, da der Beau Vallon für seine traumhaften Sonnenuntergänge bekannt ist – und den ersten davon konnten wir am Abend unserer Ankunft auch direkt noch in vollen Zügen genießen.
Leider zeigte der Wetterbericht für die kommenden Tage nur noch Dauerregen an. Wir hatten also das große Glück, wenigstens diesen einen goldenen Abend mitzunehmen.

Ein etwas früheres Ende – aber mit Sonnengarantie
Allerdings endete unsere Seychellen-Reise ein paar Tage früher als geplant. Für die kommenden Tage war wirklich nur noch Dauerregen angesagt – und ehrlich gesagt: es hatte ja schon öfter geregnet, obwohl eigentlich Sonne gemeldet war.
Also überlegten wir schon seit ein paar Tagen, ob wir die Seychellen nicht einfach früher verlassen sollten. Wir hatten auf dem Rückweg sowieso einen Zwischenstopp in Dubai eingeplant – also warum nicht einfach ein paar Tage früher in die Sonne fliegen?
Gesagt, getan! Wir haben umgebucht, unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht, um das letzte Stück Urlaub mit Sonne, Wüste und Großstadtflair zu verbringen.
Mehr zu unserer Weiterreise und den Dubai-Vibes findet im Dubai Blog:




Fazit – Die Seychellen: Ein echtes Paradies mit kleinen Überraschungen
Die Seychellen haben uns definitiv nicht enttäuscht – im Gegenteil:
Traumhafte Strände, glasklares Wasser, eine beeindruckende Natur, einzigartige Tiere (ich meine… Riesenschildkröten! ) und das Gefühl, mitten im Paradies zu sein.
Aber: Es war auch nicht alles perfekt.
Das Wetter hat uns ehrlich gesagt öfter mal einen Strich durch die Rechnung gemacht – und das nicht nur laut Vorhersage, sondern ganz real mit Regen, wenn eigentlich Sonne angesagt war.
Auch preislich sind die Seychellen kein Schnäppchen – vor allem Essen gehen oder Ausflüge können ins Geld gehen, wenn man nicht gezielt schaut.
Trotzdem: Es hat sich absolut gelohnt.
Die Kombination aus wilder Natur, freundlichen Menschen, türkisblauen Buchten und diesen besonderen Momenten – wie beim Sonnenuntergang am Beau Vallon oder beim Füttern der Riesenschildkröten – macht die Seychellen für mich zu einem echten „Once in a Lifetime“-Reiseziel.
Ob ich nochmal hinfliege? Vielleicht irgendwann.
Aber erstmal gibt’s ja noch so viele andere Orte zu entdecken.

Meine Top 3 Highlights:
Sonnenuntergang auf La Digue – Barfuß am Strand, goldene Farben, pure Magie.
Riesenschildkröten auf Curieuse Island – Streicheln, Füttern & einfach staunen!
Anse Lazio – Einer der schönsten Strände, an dem wir je waren (selbst mit Regen).
Spartipps für die Seychellen:
- Fähren kombinieren: Mit SeyFerry kannst du super Pakete buchen (z. B. Mahé – Praslin – La Digue), was deutlich günstiger ist als Einzelfahrten.
- Take-away statt Restaurant: Viele kleine Imbisse/Pizzerien bieten super leckeres Essen zu fairen Preisen (z. B. La Mer in Praslin).
- Unterkünfte clever wählen: Es muss nicht immer das Luxusresort sein – oft haben kleinere Gästehäuser super Lage, Frühstück inklusive und echten Inselflair.
- Auto mieten statt Touren: Auf Praslin lohnt sich ein Mietwagen – flexibler und günstiger als geführte Ausflüge.

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde:
Auch wenn die Reise traumhaft war, gibt’s ein paar Dinge, die ich rückblickend anders machen würde – vielleicht helfen dir meine Erfahrungen ja bei deiner eigenen Planung:
- Unterkünfte smarter wählen:
Auf La Digue und Praslin braucht man echt keinen Pool – das Meer ist direkt vor der Tür und schöner geht’s kaum. Der Aufpreis für Pool & Co. lässt sich locker sparen, wenn man sowieso den ganzen Tag unterwegs ist. - Budget besser einsetzen:
Ich würde lieber etwas bei den Unterkünften sparen und dafür das Geld in tolle Erlebnisse oder gutes Essen investieren. - Silhouette Island würde ich weglassen – die Insel ist schön, keine Frage. Aber der Preis für Fähre & Unterkunft steht für mich nicht im Verhältnis zum Erlebnis. Stattdessen lieber länger auf La Digue bleiben oder einen anderen Zwischenstopp wie Cerf Island einbauen.
- Reisezeit überdenken:
Wir waren eigentlich in einer Phase unterwegs, in der gutes Wetter erwartet wurde – tja, Pustekuchen. Vielleicht wäre eine andere Reisezeit eine Option, auch wenn man auf den Seychellen ja nie so richtig sicher sein kann.
Fun Fact: Kaum zurück in Deutschland – und natürlich war vor Ort wieder strahlender Sonnenschein.
Du fragst dich, ob die Seychellen das richtige Ziel für dich sind? Hier kommt mein ehrlicher Eindruck:
Perfekt für dich, wenn du…
- … auf Traumstrände stehst, die aussehen wie aus dem Katalog
- … Natur liebst – Schildkröten, Palmenwälder, Aussichtspunkte
- … mal so richtig entschleunigen willst und nicht jeden Tag 100 Programmpunkte brauchst
- … bereit bist, ein bisschen mehr Geld für paradiesische Ruhe auszugeben
Weniger was für dich, wenn du…
… Regen dir die Laune komplett verdirbt – das Wetter ist leider schwer einzuschätzen
… auf der Suche nach Action, Nightlife & Trubel bist
… nur mit kleinem Budget reist – die Preise vor Ort sind wirklich nicht ohne
… super spontan unterwegs bist (gerade Unterkünfte & Transfers sollte man vorplanen)

Natürlich findet ihr auch wieder alle Fotos und Videos in meinem Instagram Highlight https://www.instagram.com/mdabbelyu_/
Ich freue mich über eure Erfahrungen und falls ihr Fragen habt, immer her damit!