Ein ganz ganz großer Traum von mir ging in Erfüllung und ich durfte meine Koffer für meine erste (und hoffentlich nicht letzte) Reise nach New York packen. Das absolute Highlight daran: Auch noch zur Weihnachtszeit. Geht’s noch besser? Unserer Meinung nach ja, im Sommer. Aber dazu später mehr.
Über Instagram könnt ihr euch in meinen New York Highlights noch mehr Eindrücke verschaffen. Außerdem habe ich auch hier die Orte die wir besucht haben, als auch die Restaurants direkt verlinkt

Budgetplanung
Macht euch vor der Reise einen genauen Plan, was ihr gerne unternehmen möchtet und was dies im Einzelnen kosten wird. Es gibt auch einen Sightseeing Pass, der euch Rabatte bei vielen Sehenswürdigkeiten verschafft. Für uns hätte sich dieser allerdings nicht gelohnt, da wir „zu bezahlende Sehenswürdigkeiten“ in unserer Planung kaum eingeschlossen hatten.
Daher ist es wichtig, dies vorher genau zu kalkulieren.
New York kann kostspielig sein, insbesondere wenn man viele Aktivitäten unternimmt. Wir haben uns daher einige Highlights, wie den Helikopterrundflug und die Football-Karten, bereits im Voraus zu Geburtstagen geschenkt, um das Budget zu entlasten.
Essen +Preise
Wir haben uns vorher einige Essensspots rausgesucht. Meistens kam die Inspiration über TikTok oder Instagram. Die Preise in New York beinhalten meist keine Steuern, die zusätzlich auf die Rechnung kommen.
Wir ihr beim Lesen merken werdet sind wir große Frühstücksfans und haben daher Wert auf gute Frühstückslokale gelegt. Wir frühstücken dann meist sehr ausgiebig, sodass wir aber auch erst abends wieder eine richtige Mahlzeit benötigen, andererseits haben wir beim Frühstück oft um die 100$ für zwei Personen ausgegeben. Um Kosten zu sparen, kann man sich auch einfach einen Bagel auf die Hand nehmen.

Visum / EsTA
Wenn du ohne Visum in die USA reisen willst, brauchst du ESTA – das ist quasi dein Online-Ticket für die Einreise. ESTA steht für Electronic System for Travel Authorization und ist die schnelle und einfache Alternative zum Visum, wenn du als Tourist oder Geschäftsreisender für maximal 90 Tage in die USA willst.
Den Antrag kannst du ganz einfach über die offizielle Seite stellen. Wir haben den Antrag ca. 8 Wochen vor Abreise gestellt und auch direkt innerhalb einer Woche die Bestätigung bekommen.
Gültigkeit
Einmal genehmigt, ist dein ESTA zwei Jahre gültig (oder bis dein Pass abläuft). Du kannst also in dieser Zeit mehrfach in die USA einreisen, solange jeder Aufenthalt unter 90 Tagen bleibt. Wichtig ist, dass der Reisepass während der gesamten Reisedauer gültig ist. Bei Ausstellung eines neuen Reisepasses oder Änderung persönlicher Daten muss ein neuer ESTA-Antrag gestellt werden.
Kosten
Die Gebühr beträgt 21 Dollar – aber Achtung: Es gibt zig Fake-Websites, die dir das für viel mehr Geld andrehen wollen. Immer nur über die offizielle Seite der US-Regierung beantragen! (Link oben)
Kein Freifahrtschein
ESTA heißt nicht automatisch, dass du sicher einreisen darfst. Die endgültige Entscheidung trifft der Grenzbeamte vor Ort – also nett lächeln und keine dummen Sprüche. 😉
Adapter:
In New York (und generell in den USA) werden Steckdosen des Typs A und B verwendet.
Wenn du aus Deutschland oder einem anderen europäischen Land mit Schuko- (Typ F) oder Eurosteckern (Typ C) kommst, brauchst du einen Reiseadapter von Typ C/F auf Typ A/B.
Achte darauf, dass dein Ladegerät oder Elektrogerät mit 110–240 Volt kompatibel ist (steht meist auf dem Netzteil). Falls nicht, benötigst du zusätzlich einen Spannungswandler.
Tipp: Wir nehmen meistens einen Adapter pro Person mit (manchmal teilen wir uns auch einen) und eine Mehrfachsteckdose, die wir dann in den Adapter stecken. Dann kannst du mehrere Sachen mit nur einem Adapter nutzen / laden.
Der Flug
Starten wir mit dem Flug. Los ging es an einem Mittwoch Ende November um 11:05 Uhr in Frankfurt und wir landeten um 14:05 Uhr New-Yorker-Ortszeit am Flughafen Newark. Zurück sind wir dann eine Woche später, dienstags um 19:30 Uhr von New York aus und landeten aufgrund der Zeitverschiebung mittwochs um 09:10 wieder in Frankfurt. Gebucht haben wir den Flug im Juni für 345€ pro Person über Lufthansa (durchgeführt von United Airlines) allerdings ohne Koffer. Und hier hatten wir schon den ersten Stress bevor die Reise überhaupt losging. Denn eine Woche im Winter nur mit Handgepäck war natürlich nicht machbar. Also wollten wir uns zusammen noch einen Koffer dazu buchen, was nach sehr langem Hin und Her endlich für zusätzliche 67€ funktioniert hat. Also überlegt euch von Anfang an gut, wie ihr bucht und ob Koffer dabei sind 😉 Außerdem haben wir uns noch Sitzplätze dazu gebucht, da wir unbedingt einen Blick auf New York haben wollten. Die Plätze haben 45€ pro Person und Pro Flug gekostet aber dafür hatten wir eine wahnsinnige Sicht:
Wir hatten einen Platz auf der linken Seite und hatten somit beim Anflug auf den New Yorker Flughafen eine perfekte Aussicht auf die Skyline neben uns inklusive einem Blick auf die Freiheitsstatur.

Aktivitäten, die wir dazu gebucht haben
Wir haben schon im Voraus ein paar Aktivitäten gebucht – eben die Sachen, bei denen für uns klar war: Das müssen wir machen! Die habe ich euch hier mal kurz zusammengefasst. Die Tickets für die Radio City Music Hall haben wir allerdings erst vor Ort gekauft – warum das die bessere Entscheidung war, erzähle ich euch später noch ganz genau.
Den kompletten Reiseablauf mit allen Details, was wir wann gemacht haben, gibt’s natürlich auch noch. Ach ja, kostenloses Sightseeing wie der Central Park, der Times Square oder das Empire State Building lasse ich hier jetzt mal außen vor – die Spots laufen ja eh irgendwie immer mit.

Summit One Vanderbilt
Blick auf das Empire State Building, Central Park und coole Fotostopps. Preis: 48,98€ p.P.

Helikopter Rundflug
Dauer: 10 Min. (ohne Central Park)
Open Doors
Preis: 189,83€ p.P.

Football Spiel
New York Jets vs. Atlanta Falcons
Preis: 125€ p.P.

Broadway Musical
„Moulin Rouge“
Preis: 85€ p.P.

Frühstücksspots
Frühstück ist für mich einfach heilig – wie ich ja schon erwähnt habe. Klar, bei Instagram nach coolen Spots zu suchen ist nice, aber im Nachhinein haben wir gemerkt: Man sollte das Ganze auch an den Tagesplan anpassen. Weil mal eben zum Frühstück an den Central Park fahren und danach gemütlich über die Brooklyn Bridge spazieren? Joa, eher unpraktisch.
Deshalb findet ihr in unseren Tagesabläufen genau, wo wir gefrühstückt haben und was wir an dem Tag sonst noch gemacht haben – so könnt ihr das easy auf eure Pläne abstimmen.
Und weil ich weiß, dass hier auch ein paar Frühstücksmäuse am Start sind: Ich habe alle Spots in meinen New York Instagram Highlights markiert. Schaut da unbedingt rein, dann könnt ihr euch die Restaurants direkt anschauen!
Ansonsten schaut euch unsere Footspots an:

Flipper’s US
Wenn ihr in New York unterwegs seid und Lust auf mega fluffige Soufflé-Pfannkuchen habt, dann müsst ihr unbedingt bei Flipper’s in SoHo vorbeischauen. Die Pancakes dort sind super leicht und luftig – einfach himmlisch! Aber Achtung: Der Laden ist ziemlich beliebt und Wartezeiten sindvorprogrammiert. Also plant am besten etwas Zeit ein oder kommt frühzeitig vorbei. Wir haben ungefähr eine halbe Stunde gewartet. Ihr könnt euch auch Essen online bestellen und die Leckereien mitnehmen. Das „Frühstücksspots-Titelbild“ ist übrigens auch aus diesem Laden.

Sunflower NYC
Wenn ihr auf Pancakes, Avocado-Toast & Co. steht und dabei noch die perfekte Insta-Kulisse wollt – Sunflower NYC ist euer Spot! Hier dreht sich alles um sonnige Vibes, leckeres Frühstück und natürlich: Sonnenblumen-Deko überall. Kein Wunder, dass der Laden auf Insta rauf und runter geht!
Die Karte? Voll mit Frühstücks- und Brunch-Klassikern: Fluffige Pancakes, Eggs Benedict, French Toast und natürlich jede Menge Avocado. Preislich liegt das Ganze bei 20–30 Dollar pro Gericht – New York-typisch eben. Aber hey, dafür gibt’s nicht nur gutes Essen, sondern auch ’ne richtig coole Location!
Kleiner Tipp: Der Laden ist beliebt, also plant Wartezeit ein oder kommt unter der Woche. Wir waren am Abreisetag dort und haben direkt einen Tisch bekommen. Perfekt für einen gemütlichen Start in den Tag – und natürlich für die perfekte Insta-Story!

Friedman’s im Chelsea Market
Falls ihr im Chelsea Market unterwegs seid (und das solltet ihr!), schaut hier unbedingt vorbei.
Friedman’s im Chelsea Market ist definitiv ein Spot, den ihr euch merken solltet! Hier gibt’s richtig gutes Comfort Food mit vielen glutenfreien Optionen – perfekt für alle, die sich safe fühlen wollen, aber trotzdem nicht auf Geschmack verzichten möchten.
Die Karte? Mega! Zum Beispiel Fried Chicken mit Cheddar-Waffeln und Habanero-Honig (yes please!), Fisch-Tacos mit Krautsalat und Avocado oder eine richtig gute Getreideschüssel mit allem, was das Herz begehrt. Preislich bewegt sich das Ganze so zwischen 20 und 30 Dollar – New York-Standard halt.
Wir hatten vorher schon gehört, dass der French Toast hier ein absoluter Geheimtipp sein soll und haben ihn direkt mal mitbestellt! ich kann euch nur raten das gleiche zu tun.

Sarabeth’s
Wenn ihr in New York seid und euch mal so richtig was gönnen wollt, dann ab zu Sarabeth’s! Ein echter Klassiker, wenn’s um Frühstück & Brunch geht – und ja, der Hype ist real. Mit vier Standorten in der Stadt – Upper West Side, Central Park South, Park Avenue South und Greenwich Village – ist bestimmt einer in deiner Nähe.
Die Karte? Voll mit fancy Frühstücks-Kreationen: Super fluffige Pancakes, legendäre Eggs Benedict und French Toast.
Der Laden ist gut besucht, also mussten wir auf einen Tisch warten. Kein Problem, da wir das Sarabeth’s am Central Park besucht haben, konnte die Wartezeit einfach für einen Spaziergang im Central Park genutzt werden. Man wird dann angerufen, sobald der Tisch frei wird.
Es war unser erstes richtiges Frühstück und daher war der Preis erstmal ein Schock. Denn da bewegt sich das Ganze natürlich im „New York-Modus“ – also eher gehobene Preisklasse, aber hey, man ist ja nicht jeden Tag hier. Dachten wir. Jeden Tag aufs Neue.
6 Tage New York City
Hier ist user Tagesablauf!

Tag 1 : Times Square und die ersten Eindrücke
Ankunft & Unterkunft
Vom Flug zum Hotel sind wir für ca. 50€ mit dem Uber gefahren. Unser Hotel war das Lex Hotel NYC für insgesamt (haltet euch fest) 2528,58€. Empfehlen würde ich das Hotel aber nicht unbedingt. Es war sehr sporadisch eingerichtet, wir hatten gerade Platz um vier Sachen im Schrank aufzuhängen, keine Möglichkeiten um weitere Kleider zu verstauen und auch im Bad gab es keine Ablagefläche und die Dusche war nur morgens warm. Beschwerden brachten hier leider nicht.
Times Square, Hard Rock Café und die ersten Eindrücke:
Obwohl wir vom Flug und der Anreise etwas erschöpft waren, hielt uns die Aufregung wach – die Stadt, die niemals schläft, wartete auf uns! Als ich auf der Fahrt zum Hotel schon die ersten gelben Schulbusse und die Feuerleitern gesehen habe war ich sowieso total aus dem Häuschen.
Am Abend machten wir uns direkt auf den Weg, um die ersten Eindrücke von Manhattan zu sammeln. Unser Spaziergang führte uns vorbei am Empire State Building Richtung Times Square, dem pulsierenden Herz von New York. Der Platz mit seinen gigantischen Bildschirmen, grellen Werbetafeln und der schier endlosen Menschenmenge versprühte eine unvergleichliche Energie.
Der Hunger meldete sich bald, und so entschieden wir uns für einen Klassiker: Burger im Hard Rock Café – für mich eine Premiere.
Eigentlich hatten wir geplant, den Abend mit einem Besuch des Weihnachtsbaums am Rockefeller Center zu krönen, der an diesem Tag zum ersten Mal erleuchtet wurde. Doch schon auf dem Weg dorthin wurde klar: Es war unglaublich voll. Die Menschenmengen wurden irgendwann einfach zu viel für mich. Wir entschieden uns stattdessen, früh ins Hotel zurückzukehren, um den Jetlag zu verarbeiten und uns für den kommenden Tag auszuruhen – schließlich hatten wir ein straffes Programm vor uns.
Obwohl der erste Tag etwas ruhiger endete, war er ein gelungener Einstieg in unsere New-York-Reise. Die Mischung aus Staunen über die riesige Metropole und dem ersten Erkunden der Straßen machte Lust auf mehr. Ich war gespannt, was die nächsten Tage bringen würden.



Tag 2: Summit One Vanderbuild, Helikopter Rundflug & Broadway Musical
Der zweite Tag in New York war vollgepackt! Wir hatten uns vorgenommen, die ersten Tage etwas intensiver zu gestalten, um gegen Ende unserer Reise entspannter genießen zu können.
Zum Frühstück gab es Bagels und Kaffee „to go“, damit wir pünktlich um 9 Uhr unsere Tickets für das Summit One nutzen konnten (97,96 € für zwei Personen).
Da wir tatsächlich (zum ersten und bisher einzigen Mal) zu früh dran waren und der Grand Central Terminal gleich daneben lag, statteten wir diesem Bahnhof vorher noch einen kurzen Besuch ab. Ein Besuch dort ist auf jeden Fall zu empfehlen – – nicht nur, weil es ein echtes Highlight ist, sondern auch, weil es der absolute Dreh- und Angelpunkt in Serien und Filmen ist. Vor allem, wenn du ein Gossip Girl-Fan bist, wird dir der Platz gleich noch viel vertrauter vorkommen. Die berühmte Szene, in der Blair und Chuck durch das Terminal laufen, ist einfach legendär! Der riesige Saal mit der hohen Decke, die tollen Marmorwände und der berühmte Uhrenturm – es fühlt sich irgendwie an, als könnte man hier die ganze Gossip Girl-Crew hinter jeder Ecke vermuten.
Zurück zu unserem 9 Uhr Termin im Summit One Vanderbuild:
Die Uhrzeit war definitiv die beste Entscheidung – es war noch sehr leer, und wir hatten ausreichend Platz, um Fotos ohne Menschen im Hintergrund zu machen. Absolut empfehlenswert! Alleine die Fahrt mit dem Aufzug ist schon ein Erlebnis. Du spürst gar nicht, dass der Aufzug sich bewegt und in der nächsten Sekunde steigst du aus dem 91. Stock aus genießt die Aussicht auf die New Yorker Skyline. Man hatte einen super Blick auf das Empire State Building und den Central Park. Doch nicht nur das: Es gibt Glasböden, riesige Spiegel, die den Himmel widerspiegeln, und ein paar echt krasse Installationen, die das Ganze wie eine Kunstgalerie wirken lassen.
Danach ging es weiter Richtung Central Park zu einem Frühstück bei Sarabeth’s. Wir nutzten die Wartezeit für den Tisch für einen Spaziergang im Park und hatten vor 12 Uhr einfach schon direkt so viele „Must-Sees“ abgearbeitet.
Zurück im Hotel zogen wir uns warm an, denn das nächste Highlight stand bevor: ein Helikopter-Rundflug über New York. Wir entschieden uns für die „Open Doors“-Variante, was das Erlebnis noch aufregender machte. Leider saß ich alleine hinten in der Mitte, sodass ich meine Füße nicht aus dem Helikopter strecken konnte, während mein Freund vorne beim Piloten saß. Vor dem Flug wird man gewogen, und die Sitzordnung wird basierend auf dem Gewicht verteilt. Tipp: Es lohnt sich, einen Fensterplatz extra zu buchen oder vorher bei der Firma nachzufragen, falls man bestimmte Sitzpräferenzen hat. Ein Arbeitskollege erzählte mir, dass er der Firma geschrieben hatte, seine Freundin hätte Flugangst, und so saßen sie ohne Aufpreis zusammen am Fenster. Der Flug dauerte 10 Minuten und kostete 379,66 € für zwei Personen – und jeder Cent war es wert!
Auf dem Rückweg entdeckten wir in einem Park in der Nähe unseres Hotels einen Shake Shack und schnappten uns dort schnell einen Snack, bevor der letzte Programmpunkt des Tages anfiel. Dort sind wir übrigens nicht zum letzten Mal für den Urlaub gelandet – aber war auch einfach super süß dort.
Zum krönenden Abschluss des Tages besuchten wir um 19 Uhr das Broadway-Musical „Moulin Rouge„. Ein Besuch am Broadway gehört einfach zu einem New-York-Trip dazu. Die Tickets kosteten 175,50 $, und die Show war wirklich beeindruckend. Leider musste ich am Ende des Musicals gegen die Müdigkeit ankämpfen – der lange Tag und der Jetlag forderten ihren Tribut.
Trotzdem spazierten wir danach noch einmal über den Times Square und am berühmten Rockefeller-Tannenbaum vorbei.









Tag 3: Ground Zero, Wall Street, Brooklyn Bridge, Chinatown & Little Italy
Der dritte Tag führte uns Richtung Süden von Manhattan. Zum Frühstück ging es ins Flipper’s, und was soll ich sagen – eine 1000/10! Das waren ungefähr die fluffigsten Pancakes die ich je in meinem Leben gegessen habe.
Anschließend besuchten wir Ground Zero. Ground Zero ist natürlich ein ganz besonderer Ort in New York und definitiv ein Muss, wenn du die Stadt besuchst. Hier spürst du einfach die Geschichte, es ist so ein emotionaler Ort. Passend zur Stimmung die dieser Ort vermittelt begann es auch zu regnen als wir dort waren. Der Platz, an dem einst das World Trade Center stand, hat jetzt die berühmten 9/11 Memorial Pools, die mit Wasser gefüllt sind und in denen du die Namen der Opfer sehen kannst. Es ist echt krass, einfach da zu stehen und zu merken, wie viel an diesem Ort passiert ist.
Um Ground Zero herum gibt es noch einiges mehr zu entdecken. Direkt neben dem Memorial liegt das One World Trade Center – das höchste Gebäude in der westlichen Hemisphäre! Du kannst rauf auf die Aussichtsplattform und einen wahnsinnigen Blick über die ganze Stadt genießen.
Und wenn du noch mehr in die Geschichte eintauchen willst, geh ins 9/11 Museum. Das ist ein bisschen schwerer Stoff, aber super spannend und wirklich gut gemacht. Da wir noch einiges auf dem Tagesplan hatten, sind wir jedoch nicht ins Museum sondern weiterspaziert:
Durch das Oculus WTV, weiter über die Wall Street und Richtung Brooklyn Bridge.
Ehrlich gesagt hatte ich mir die Wall Street aufregender vorgestellt – letztendlich ist es einfach nur eine Straße, wenn auch in New York! Leider fing es an zu regnen, als wir die Brooklyn Bridge erreichten, also machten wir kehrt undgenossen eine kleine Auszeit in einem Starbucks.
Später erkundeten wir China Town und Little Italy. Dort aßen wir im Casa D’Angelo, wo mein Freund den Vogel abschoss: Er bestellte Trüffelnudeln auf Empfehlung des Kellners. Ein Preis wurde nicht genannt, und am Ende kosteten sie 75 $ (!!!!!) Mein Tipp: Bleibt bei der normalen Karte oder fragt vorher nach dem Preis. Apropos Preise: In New York werden sie meist ohne Steuer angegeben, was mir wieder beim Harry Potter Shop am Flatiron Building bewusst wurde. Dort kostet Butterbier offiziell 12 $, aber am Ende zahlten wir für zwei fast 30$. Achtung also!






Tag 4: Central Park, die beste Vodka-Pasta und ein NFL-Spiel
Am vierten Tag unseres New-York-Abenteuers ließen wir es ruhiger angehen, um die Stadt in vollen Zügen zu genießen. Mit der U-Bahn fuhren wir zum Central Park und spazierten stundenlang durch den Park. Der Central Park ist mit seinen 340 Hektar das Herz von Manhattan und ein Muss für jeden, der New York besucht. Als wir dort waren, war sogar ein kleiner Weihnachtsmarkt im Park aufgebaut. Hier haben wir uns etwas Süßes zum Snacken geschnappt, einen Kakao und sind losspaziert.
Im Central Park trifft man auf Jogger, die eigens angelegte Wege nutzen, viele Spaziergänger, sowie Straßenkünstler wie Tänzer und Sänger, die den Park mit Leben und Musik füllen. Auch wir konntenn davon einiges sehen. Ein echtes Highlight sind natürlich die vielen Ecken und Kulissen, die aus bekannten Filmen und Serien vertraut sind. Außerdem bieten Kutschfahrten die Möglichkeit, den Park auf eine entspannte und klassische Weise zu erleben. Ich persönlich bin kein Fan von Kutschfahrten, da mir die Pferdies dafür viel zu sehr leid tun, jedoch werden diese auch sehr viel genutzt. Die meisten Kutschen starten am Eingang des Parks an der 59th Street und 5th Avenue und dauernd zwischen 20 und 50 Minuten. Die Preise liegen bei etwa 60-100$ pro Kutsche (ohne Trinkgeld).
Auf dem Rückweg sind wir außerhalb des Central Parks gelaufen und vorbei an den berühmten Treppenstufen des Metropolitan Museum of Art – ein Muss für alle „Gossip Girl„-Fans (das war eher Zufall, ich hätte es sonst wahrscheinlich vergessen und mich zurück in Deutschland zu Tode geärgert).
In der Nähe lag das Café Buon Gusto, ein unscheinbares, aber charmantes italienisches Restaurant, das ich vorher bei Instagram gefunden hatte und das für seine Vodka Pasta empfohlen wurde. Also nichts wie hin und probiert und was soll ich sagen: wowi, die Vodka Pasta entpuppte sich als absoluter Gaumenschmaus und zu einem meiner kulinarischen Höhepunkte der Reise.
Am Abend stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: ein Football-Spiel im MetLife Stadium. New York Jets vs. Atlanta Falcons. Ob ich Football mittlerweile verstehe? Nein. Ob ich mir nochmal ein Spiel ansehen würde? Ohjaa! Es ist nicht einfach nur ein Spiel, sondern ein ganzes Event. Klar, ich hab schon einige Fußballspiele gesehen, aber ein Footballspiel in den USA ist einfach noch mal eine ganz andere Nummer! Die Stimmung ist der absolute Wahnsinn – es gibt diese krasse Energie, die du einfach spüren musst. Was ich besonders cool fand: Die Fans sind total locker drauf, egal für welches Team man ist, alle sitzen zusammen und feiern das Spiel.
Auf dem Heimweg gönnten wir uns einen klassischen Hot Dog von einem Straßenstand – davon wurde mir zwar sehr häufig abgeraten wegen der Hygiene aber irgendwie dachte ich mir, das gehört doch auch zu einem New York Urlaub dazu. Und ich habs überlebt 😉



Tag 5: Chelsea Market, Pier 57, Radio City Hall
Der fünfte Tag begann mal wieder mit einem ausgiebigem Frühstück. Wir schlenderten etwa 20 Minuten Richtung Chelsea Market, wo wir bei Friedman’s ein köstliches Frühstück genossen. Das Restaurant ist bekannt für seine vielfältigen und qualitativ hochwertigen Gerichte, darunter auch glutenfreie Optionen. Besonders die Blueberry Pancakes sind hier sehr zu empfehlen.
Nach dem Frühstück schlenderten wir durch den Markt und entdeckten zahlreiche einzigartige Stände und Geschäfte: Es ist ein Paradies für Feinschmecker und eine der bekanntesten Food-Halls weltweit. Der Markt bietet eine breite Auswahl an kulinarischen Genüssen, von frischen Meeresfrüchten über internationale Speisen bis hin zu außergewöhnlichen Süßwaren. Außerdem gibt es unabhängige Boutiquen, Kunsthandwerksläden und Pop-up-Shops, die regelmäßig wechseln. Bevor wir zum nahegelegenen Pier57 sind, haben wir noch einmal bei einem Foodspot Halt mit mexikanischen Tacos halt gemacht. Sehr zu empfehlen.
Anschließend spazierten wir zum Pier 57, der einen beeindruckenden Blick auf die Skyline bietet. Dieser liegt am Hudson River und ist ein moderner neu entwickelter kultureller und gastronomischer Hotspot. Außerdembeherbergt er auch Teile des Google-Hauptquartiers in New York.
Den Nachmittag verbrachten wir mit weiteren Erkundungen der Stadt und spontanen U-Bahn-Fahrten zu verschiedenen Vierteln.
Spontan entschieden wir uns, am Abend die berühmte Weihnachtsshow in der Radio City Music Hall zu besuchen. Ein Tipp: Auf den Straßen werden oft Flyer verteilt, mit denen man an der Kasse Rabatte auf die Karten erhält. Ohne diese Flyer gibt es die Vergünstigungen nicht. Die Show war zwar schön und es war faszinierend, die prächtige Radio City Music Hall von innen zu sehen, jedoch müsste ich jetzt auch kein zweites Mal hin.
Vor der Vorstellung wollten wir noch einmal schön essen gehen, da es unser letzter Abend war. So kehrten wir im Coppola’s East ein, das wir in der Nähe unseres Hotels gefunden habe. Zwar konnte meine Vodka Pasta nicht mit der aus dem Café Buon Gusto mithalten, jedoch war das Essen trotzdem sehr zu empfehlen.




Tag 6: New York Public-Library und Heimreise
Am sechsten und letzten Tag unseres Aufenthalts besuchten wir das Sunflower NYC, ein charmantes Café und unser letztes New Yorker Frühstück, was ich euch ebenfalls nur empfehlen kann!
Anschließend spazierten wir durch die Stadt und besichtigten die New York Public Library, ein beeindruckendes Gebäude mit einer reichen Geschichte. Den restlichen Tag verbrachten wir mit gemütlichen Spaziergängen und letzten Erkundungen, bevor es um 19:30 Uhr zurück nach Deutschland ging.
Weihnachtszeit in New York
Obwohl die Weihnachtszeit in New York ihren eigenen Charme hat, empfanden wir die Stadt als sehr überfüllt. Wart ihr schonmal zur Weihnachtszeit in London? Wir empfangen London im Vergleich zu New York viel schöner. Klar ist es genau so überfüllt, aber der Weihnachtscharme kommt in London viel mehr rüber – unsere Meinung
Wir sind der Meinung, dass New York im Sommer noch einmal eine ganz andere Atmosphäre bietet, wenn alles blüht und man beispielsweise mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren kann. Daher planen wir, bei unserem nächsten Besuch die warme Jahreszeit zu wählen, um die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben.
Trotzdem hat mich die Stadt komplett überwältigt. Es war einfach genau so wie ich es mir vorgestellt habe und ich freue mich jetzt schon darauf, die Stadt hoffentlich mal im Sommer erkunden zu können.
Über GetYourGuide kannst du super einfach verschiedene Weihnachtsaktivitäten in New York buchen – von geführten Lichtertouren durch Dyker Heights bis hin zu Tickets fürs „Radio City Christmas Spectacular“. Es gibt echt viele Angebote, speziell zur Weihnachtszeit!
Vorteil: Du bekommst die Tickets direkt aufs Handy, viele Touren sind kurzfristig kostenlos stornierbar – und: Wenn du über meinen Link buchst, unterstützt du ganz nebenbei meinen Blog. Win-win! 😊
Und hier noch ein paar Spots, die ihr an Weihnachten unbedingt sehen solltet:

Der Eingang der NY Public Library gibt einem direkt richtige Hogwarts-Vibes.

Der Bryant Park wird zur Weihnachtszeit zu einer richtig gemütlichen Winterwelt. Hier gibt’s eine schöne Eislaufbahn und viele kleine Buden, die alles Mögliche anbieten – von handgemachten Geschenken bis hin zu leckerer heißer Schokolade. Perfekt, um ein bisschen durchzubummeln und die weihnachtliche Atmosphäre zu genießen!

Perfekter Weihnachts-Vibe in New York: Das Hudson Yards Einkaufszentrum direkt am Vessel wird jedes Jahr zu einem echten Winterwunderland und sollte auf jeden Fall besucht werden.

Der wohl bekannteste Weihnachtsbaum der Welt vorm Rockefeller Center. Meiner Meinung nach ist er etwas overhyped und es gibt schönere in der Stadt aber natürlich sollte man sich den Anblick nicht entgehen lassen.

Ein weiterer Ort, den du unbedingt besuchen musst, wenn du in New York zur Weihnachtszeit bist, ist der Christian Dior Store am Rockefeller Center. Neben den Schaufenster, die ein echtes Kunstwerk sind, wird zu jeder vollen Stunde Musik abgespielt und eine kleine „Lichtershow“ auf der Fasse ist zu sehen

Auch die Radio City Hall begeistert – abgesehen von der Weihnachtsshow – auch von außen und gibt einem richtige New York Christmas-Vibes