Zwischen Big Ben, Butterbier & Bullseye




Ich war zwar auch mal im Sommer in London – und klar, das war schon traumhaft. Diese Stadt hat einfach immer was Magisches. Aber ganz ehrlich? Für mich gibt’s nichts Besseres als London zur Weihnachtszeit. Wenn ihr schon meinen New-York-Blog gelesen habt, wisst ihr, dass ich auch dort zur Weihnachtszeit war. Und ja, New York war beeindruckend – Lichter, Shopping, Riesenbaum am Rockefeller Center. Aber: Wenn mich jemand vor die Wahl stellt – Weihnachten in New York oder in London? Ich wähle 100.000 Mal London.
Warum? Weil London einfach diese Mischung hat: festlich, gemütlich, britisch-skurril. Zwischen Weihnachtsmärkten, kitschiger Deko und Harry-Potter-Vibes in den Warner Bros. Studios bin ich komplett in meine persönliche Winterwelt eingetaucht. Und als ob das nicht schon genug wäre, gab’s auch noch Darts-Party deluxe im Ally Pally – britischer geht’s kaum.

Bevors losgeht
Bevor ich dich mitnehme in mein ganz persönliches Winterwonderland zwischen Hogwarts-Vibes, Darts-Action und Weihnachtszauber, klären wir erst mal die Basics.
Einreise, Visum, Steckdosen, Bezahlung – alles, was du vorher wissen solltest, kommt jetzt kompakt und ohne Schnickschnack. Damit du bestens vorbereitet bist und dich ganz auf die Magie Londons konzentrieren kannst.
Einreise & Visum
Seit dem Brexit gelten für das Vereinigte Königreich neue Regeln. Hier die wichtigsten Infos für alle, die aus Deutschland oder anderen EU-Ländern anreisen:
- Reisepass erforderlich: Ein gültiger Reisepass ist Pflicht – der Personalausweis reicht nicht mehr. Auch Kinder brauchen ihren eigenen Reisepass.
- Kein Visum notwendig: Für Touristenaufenthalte bis zu 6 Monaten brauchst du kein Visum, solange du keine Arbeit aufnimmst oder studierst.
- Unsere Empfehlung: Ab Luxemburg fliegen
Wir sind die letzten Male immer ab Luxemburg geflogen – und das war echt super! Meist günstiger als Frankfurt oder Saarbrücken, entspannter beim Check-in und oft mit top Flugzeiten. Wenn du aus dem Saarland oder der Umgebung kommst, ist das echt eine gute Option. - Schnelle Einreise: Die Einreise lief bei uns immer total unkompliziert. An vielen Flughäfen kannst du die elektronischen Passkontrollen (eGates) nutzen – das spart Zeit und Nerven
Währung und Bezahlung
In London wird natürlich nicht mit Euro gezahlt – aber das Thema Bargeld kannst du fast komplett vergessen:
- Währung: Gezahlt wird mit Britischen Pfund (GBP).
- Karte ist ein Muss: Ich war jetzt dreimal in London – und ich habe nicht ein einziges Mal Bargeld benutzt. Im Gegenteil: Ich hätte es nicht mal nutzen können! Überall, wirklich überall, wurde nur Kartenzahlung akzeptiert.
- Beim ersten Mal haben wir noch ganz brav Geld gewechselt – und sind dann einfach mit dem kompletten Bargeld wieder nach Hause. Sogar auf der öffentlichen Toilette im Bahnhof mussten wir die 20 Cent mit Karte zahlen. Kein Witz.
- Apple Pay & Google Pay funktionieren übrigens auch überall reibungslos – ich hab damit sogar die U-Bahn bezahlt.
Fazit: Lass das Bargeld ruhig daheim – deine Karte reicht völlig aus.
Steckdosen & Adapter
Ja, Großbritannien ist auch hier „very british“:
- Steckdosen-Typ G: In UK brauchst du einen Adapter für deine Geräte – die britischen Stecker haben drei rechteckige Pins.
- Adapter vorher kaufen: Du bekommst ihn zwar auch in London, aber günstiger und stressfreier ist’s, wenn du ihn vorher online bestellst.
- Spannung & Geräte: Die Netzspannung beträgt 230 V wie bei uns – deine Geräte kannst du also problemlos verwenden, sobald du den Adapter hast.
Internet & Mobilfunk
- Roaming in UK hängt vom Anbieter ab: Seit dem Brexit ist Großbritannien nicht mehr Teil der EU-Roaming-Zone – das bedeutet, dass viele Mobilfunkanbieter inzwischen wieder Gebühren verlangen.
- Ich habe Vodafone und aktuell noch kostenloses Roaming in UK. Das heißt: Ich konnte mein Datenvolumen ganz normal nutzen, ohne Zusatzkosten – mega praktisch.
➜ Tipp: Check vor deiner Reise, ob dein Anbieter noch Roaming in Großbritannien inkludiert – das steht meistens in der App oder im Kundenportal. Es lohnt sich!
Falls nicht inklusive:
- Schau, ob dein Anbieter ein Roaming-Paket für UK anbietet (z. B. 1 Woche Daten für 5–10 €)
- Oder hol dir eine eSIM oder lokale SIM-Karte (z. B. Three UK – gibt’s auch online vorab)
- WLAN gibt’s überall: In Cafés, Hotels, Museen, Bahnhöfen und sogar in vielen U-Bahnhöfen findest du kostenloses Wi-Fi. Ich hab das oft genutzt, um Daten zu sparen.
ÖPNV, Oyster Card & Fortbewegung
London hat ein top ausgebautes Nahverkehrsnetz – aber du solltest dir vorab überlegen, wie viel du wirklich fahren willst, denn:
- Ich bin ein Riesenfan davon, in London so viel wie möglich zu Fuß zu machen – weil man einfach ständig irgendwas Spannendes entdeckt: kleine Gassen, bunte Häuser, Cafés, Streetart, Märkte…
➜ Klar, die Distanzen sind manchmal nicht ohne – aber mit ein bisschen Planung geht da echt viel zu Fuß! - Wenn wir mal gefahren sind, haben wir’s einfach unkompliziert gehalten: Handy an den Kartenleser, fertig. Das klappt in der U-Bahn (Tube), in Bussen und bei Zügen. Der Fahrpreis wird automatisch erfasst und du zahlst nie mehr als den täglichen Maximalbetrag.
- Oyster Card oder kontaktlos?
- Die Oyster Card ist eine wiederaufladbare Fahrkarte – lohnt sich besonders, wenn du kein kontaktloses Bezahlen nutzen kannst oder planst, viel mit Bus & Bahn zu fahren.
- Wenn du wie ich aber eh nur ab und zu mal fährst und ein Smartphone oder Karte mit kontaktloser Bezahlung hast, brauchst du keine Oyster Card.
- Für längere Strecken oder spätabends haben wir oft einfach Uber genommen – und das hat in London echt gut funktioniert. Egal zu welcher Tageszeit, wir haben nie länger als ein paar Minuten gewartet. Preislich okay, besonders wenn man sich zu zweit oder zu dritt ein Auto teilt.
Trinkgeld
- In Restaurants sind 10–15 % üblich, manchmal ist das „Service Charge“ aber schon automatisch mit auf der Rechnung (steht dann extra drauf).
- Im Pub oder Café wird kein Trinkgeld erwartet – wenn du aber super zufrieden bist, freut sich das Personal natürlich über ein paar Pfund.
- Im Taxi rundet man meistens auf oder gibt ein kleines Trinkgeld.
Unterkunft
London hat für jeden Geschmack und jedes Budget eine passende Unterkunft. Ich war schon in einigen Airbnb-Apartments unterwegs, die waren bisher auch immer super: oft gemütlich, individuell und oft mit mehr Platz als ein Hotelzimmer. Gerade wenn du länger bleibst oder mit mehreren reist, ist Airbnb echt eine tolle Option.
Aber meine absolute Lieblings-Unterkunft in London ist und bleibt das Park Plaza London Waterloo.

- Lage, Lage, Lage!
Das Hotel liegt mega zentral – du bist in nur wenigen Minuten zu Fuß direkt am Big Ben, am London Eye und an Westminster. Gerade diese Ecke liebe ich total, weil hier das echte London-Flair spürbar ist: historische Gebäude, der Blick auf die Themse und überall tolle Cafés und Pubs.
- Komfort & Ausstattung
Die Zimmer sind modern, sauber und bieten genau das, was man nach einem langen Sightseeing-Tag braucht: bequeme Betten, ein schönes Bad und oft auch kleine Extras wie eine Kaffeemaschine.
- Perfekt für Sightseeing
Von hier aus kannst du super viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen, hast die U-Bahn-Station Waterloo direkt um die Ecke und bist einfach mitten im Geschehen.
- Preis-Leistungs-Verhältnis
Klar, London ist generell nicht günstig bei Hotels – aber das Park Plaza bietet eine klasse Mischung aus Komfort und zentraler Lage zu einem fairen Preis (besonders wenn du früh buchst oder auf Angebote achtest).

Meine Weihnachts-Highlights
Weihnachten in London ist einfach magisch, und wenn ich an meine letzten Besuche denke, kommen mir sofort zwei Highlights in den Sinn: die Darts-WM und das Winter Wonderland im Hyde Park. Aber bevor ich euch von den spannenden Darts-Matches erzähle, nehme ich euch erst mal mit ins Winter Wonderland – mein absolutes Must-Visit zur Weihnachtszeit!
Winter Wonderland: Der Weihnachtszauber mitten im Hyde Park
Das Winter Wonderland ist ein riesiges Winterfestival, das jedes Jahr von Ende November bis Anfang Januar im Hyde Park stattfindet. Für mich ist es der perfekte Mix aus festlicher Stimmung, Spaß und leckerem Essen – einfach ein echtes Highlight, wenn London in Weihnachtslichter getaucht ist.
- Fahrgeschäfte & Attraktionen: Von klassischem Riesenrad über Achterbahnen bis zur Eislaufbahn – hier kommt jeder auf seine Kosten. Die ganze Atmosphäre ist so richtig schön festlich und bunt.
- Weihnachtsmarkt: Überall findest du kleine Hütten mit Glühwein, heißen Schoko-Drinks, Lebkuchen, gebrannten Mandeln und allerlei Leckereien. Perfekt, um sich bei einem Spaziergang aufzuwärmen.
- Die Carousel Bar: Mein persönlicher Lieblings-Spot! Diese Karussell-Bar dreht sich langsam, ist liebevoll dekoriert und bietet eine gemütliche Atmosphäre, um bei einem warmen Drink die bunte Stimmung drumherum zu genießen. Ich war die letzten beiden Male dort und kann sie nur wärmstens empfehlen. Ein echter Geheimtipp für eine besondere Winter-Experience!
- Eintritt & Tickets: Der Eintritt zum Winter Wonderland ist nicht kostenlos. Du musst ein Ticket im Voraus buchen, das einem bestimmten Zeitfenster zugeordnet ist. Die Preise variieren je nach Uhrzeit und Tag. Sobald du im Park bist, kannst du so lange bleiben, wie du möchtest. Für viele Attraktionen wie die Eislaufbahn, das Riesenrad oder die Shows benötigst du zusätzliche Tickets, die du ebenfalls online oder vor Ort erwerben kannst. Es lohnt sich, die Tickets im Voraus zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden und von möglichen Rabatten zu profitieren.




Darts-WM
Mein zweites Highlight an Weihnachten in London? Ganz klar die Darts-WM im Ally Pally! Auch wenn man kein Hardcore-Darts-Fan ist – dieses Event ist einfach Kult und sollte mindestens einmal im Leben auf der Bucketlist stehen. Die Stimmung ist unbeschreiblich: Tausende Menschen, Gesänge, Bier, Verkleidungen ohne Ende – man fühlt sich wie auf einer riesigen Party.
Wir haben bisher beide Male erst ganz spontan vor Ort noch Tickets online ergattert, weil es im Vorfeld nie geklappt hat. Das hat tatsächlich auch jedes Mal funktioniert – aber dafür muss man spontan sein (und ein bisschen Glück haben). Falls es mal nicht hinhaut, sollte man nicht enttäuscht sein, denn eine Garantie gibt’s eben nicht.
Tipp: Wenn du unbedingt hinwillst, check am besten morgens direkt auf der offiziellen Seite oder über Resale-Plattformen wie Ticketmaster, ob kurzfristig noch Tickets freigegeben werden – das ist gar nicht so selten der Fall!
Was mich ein bisschen geärgert hat: Weil’s bei uns immer so spontan war, kam ich beide Male ohne Kostüm. Und ich liebe eigentlich sowas! Aber wenn du da reingehst in Jeans und Pulli und alle um dich rum sind als Weihnachtsmann, Biene Maja oder kompletter Zoo verkleidet, kommst du dir schon ein bisschen… sagen wir mal: unvorbereitet vor.
Fazit: Egal ob Fan oder nicht – wenn du zu Weihnachten in London bist, geh da hin! Es ist einfach ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Must Sees an Weihnachten:
Wenn London in Weihnachtsstimmung ist, führt an der Regent Street kein Weg vorbei! Die riesigen, beleuchteten Engelsfiguren, die sich über die Straße spannen, sind einfach nur magisch – jedes Jahr ein absolutes Highlight. Und das Beste: Wenn man einmal dort ist, kann man direkt drumherum alles mitnehmen, denn auch die angrenzenden Straßen wie Oxford Street, Carnaby Street oder New Bond Street sind weihnachtlich dekoriert und eignen sich perfekt zum Bummeln.
Besonders empfehlenswert: Abends bei Dunkelheit durch die Gegend schlendern, denn dann kommen die Lichter erst so richtig zur Geltung – am besten mit einem heißen Kakao oder Glühwein in der Hand, Weihnachtsplaylist auf den Ohren und gemütlichen Schuhen.

Covent Garden – Weihnachtsromantik pur
Ein weiterer Weihnachtsklassiker ist der Covent Garden Market. Hier steht jedes Jahr ein riesiger Weihnachtsbaum, alles ist kitschig schön beleuchtet, es läuft Weihnachtsmusik – und die gesamte Atmosphäre wirkt wie aus einem Film. Die überdachten Hallen sind liebevoll geschmückt, es gibt festliche Food-Stände, Glühwein und kleine Shops mit tollen Geschenkideen.
Tipp: Schau unbedingt beim riesigen Mistelzweig unter der Decke vorbei – ein beliebtes Fotomotiv! Und je nach Uhrzeit gibt’s auch Live-Musik oder kleine Weihnachtsaufführungen auf dem Platz.
Wenn du nicht nur zu Fuß oder mit der Tube unterwegs sein möchtest, gibt’s über GetYourGuide tolle Möglichkeiten, Londons Weihnachtsbeleuchtung stilvoll zu erleben – zum Beispiel in einem nostalgischen Open‑Top-Bus oder Oldtimer!




Camden Market – kreativ, bunt & einzigartig
Was ist Camden Market?
Ein zusammenhängendes Netzwerk mehrerer Märkte (u. a. Camden Lock Market, Stables Market, Hawley Wharf), direkt neben dem Regent’s Canal in Camden Town – das pulsierende Zentrum für Kunst, Mode, Essen und Musik. Mit über 1 000 Shops, Ständen, Cafés und Bars ist es der größte Straßenmarkt Großbritanniens und die viertbeliebteste Attraktion in London
Was dich erwartet
- Shopping vom Feinsten: Vintage‑Mode, Handgemachtes, Alternative & Punk-Klamotten, Kunst, Schmuck, Skurriles – kurz: echte Unikate .
- Street Food rund um die Welt: Zahlreiche Anbieter entlang des Kanals – ideal für ein Mittagessen oder Snack unterwegs .
- Musik & Lebensgefühl: Camden steht für die kreative, rebellische Musikszene – perfekt für alle, die auch abseits des Mainstreams etwas erleben wollen.
Öffnungszeiten & Besucher-Tipps
- Täglich geöffnet: Meist von 10 Uhr bis 18 Uhr (Food-Halls teils bis 23 Uhr) .
- Wochenenden = Hauptsaison: Freitag bis Sonntag ist es echt voll – sonntags besonders! Wer’s entspannter will, sollte etwa Dienstag bis Donnerstag vormittags kommen .
Auch am Camden Market gibt’s übrigens Touren, die man easy über GetYourGuide buchen kann – also falls du Lust hast, dir die ganze Ecke mit Guide anzuschauen und ein paar spannende Hintergrundinfos zu bekommen, lohnt sich das auf jeden Fall.
Wir haben’s aber ganz anders gemacht: einfach mal durchgeschlendert, treiben lassen – und das war für mich genau das Richtige. Ich liebe es, einfach so durch neue Viertel zu laufen, zu gucken, wo es was zu essen gibt, und dann überall kleine Leckereien zu probieren. Das geht hier richtig gut: Von indisch bis karibisch, vegan bis frittiert – man kann sich hier einmal durch die ganze Welt futtern, und das an einem einzigen Nachmittag.
Neben dem Food-Bereich lohnt es sich, einfach mal durch die Gassen zu schlendern, sich die kleinen Shops anzuschauen oder einfach nur die besondere Atmosphäre aufzusaugen. Und wer genauso auf farbenfrohe Kulissen steht wie ich: Unbedingt einen Abstecher zur Straße mit den bunten Häusern machen! Total fotogen und einfach typisch Camden.





Tower Bridge und Tower of London
Kaum zu glauben, aber obwohl ich schon viermal in London war, hab ich den Tower of London bisher komplett ausgelassen. Und auch die Tower Bridge hab ich bei diesem Besuch tatsächlich zum allerersten Mal so richtig gesehen. Verrückt, oder?
Diesmal wollten wir’s dann doch mal machen und haben uns Tickets für den Tower geholt – und ich muss sagen: Ich fands mega spannend! Aber ich steh auch einfach total auf so alte Burgen, Schlösser & Co. Ich könnte da stundenlang durchlaufen und mir jeden Winkel anschauen.
Im Tower gibt’s übrigens auch die bekannten Führungen mit den Yeoman Warders (die Guards in den schicken roten Uniformen), denen man sich einfach anschließen kann. Die erzählen echt unterhaltsam und mit viel britischem Humor von Hinrichtungen, königlichen Geheimnissen und den berühmten Raben.
Mein persönliches Tour-Highlight: Ich war der Guide
Wir haben es aber ein bisschen anders gemacht: Ich hab mir einen Audioguide geschnappt, Kopfhörer rein und bin dann mit meinen Freund*innen durch den Tower geschlendert. Und während ich die Infos auf den Ohren hatte, hab ich ihnen alles weitererzählt – also quasi mein Debüt als „Michi, die Burgführerin“.
War irgendwie witzig, manchmal leicht chaotisch, weil ich nicht immer genau wusste, ob wir gerade an der richtigen Stelle waren oder ich versehentlich schon Dinge erzählt hab, die eigentlich woanders spielten… aber: Hat keiner gemerkt! Und es war einfach mal was anderes – persönlich, spontan und super unterhaltsam.

Gleis 9¾ – Ein Muss für alle Potterheads!
Klar, Gleis 9¾ im Kings Cross darf natürlich nicht fehlen! Wir waren natürlich auch da – und ja, die Schlange ist lang. Ziemlich lang sogar. Aber irgendwie gehört das halt dazu, oder? Ich mein: Einmal mit Schal und Zauberstab am berühmten Gepäckwagen posieren, das ist schon ein Klassiker. Und für mich war’s auch echt wichtig, das Bild dort zu machen, denn:
Damals haben wir die Warner Bros. Studios nicht besucht – haben wir aber das nächste mal nachgeholt. Deshalb war Gleis 9¾ so ein kleiner Trostpreis für mich.
Natürlich ist’s nochmal was ganz anderes, die echten Sets in den Studios zu sehen – und dort gibt’s die Szene mit dem Gepäckwagen übrigens auch (und ohne so langes Anstehen…). Aber mehr zu den Studios und dem ganzen Erlebnis rund um Harry Potter gibt’s dann bald unter Erlebnisreisen – da kommt definitiv noch was!
Harry Potter Tour durch London – Mit oder ohne Guide?
Für echte Harry Potter Fans gibt’s in London übrigens auch richtige Touren, bei denen man alle bekannten Drehorte und Schauplätze abklappert – von der Zauberbank Gringotts bis zur echten Winkelgasse. Die Touren gibt’s geführt mit spannenden Infos, Film-Fakten und allem Drum und Dran.
Aber ganz ehrlich? Ob man das wirklich als Tour machen oder sich nicht einfach selbst alles raussuchen und gemütlich durch London schlendern will, ist Geschmackssache. Ich persönlich finde: Wenn man ein bisschen recherchiert (oder einfach TikTok und Insta durchforstet), kann man das auch easy auf eigene Faust machen.
Wer’s aber lieber bequem mag oder einfach keine Lust hat zu planen, für den ist so eine geführte Tour natürlich super. Hier kommt der Link zur Tour, falls du direkt starten willst:
Buckingham Palace und der schönste Spaziergang
Ein weiterer Klassiker, den man bei einem London-Trip auf keinen Fall auslassen sollte: Buckingham Palace! Auch wenn man nicht rein darf (außer zu ganz bestimmten Zeiten im Jahr), ist allein der Anblick des Palasts schon beeindruckend. Und wenn man Glück hat, sieht man sogar die Wachablösung – auch wenn das eher eine Menschenansammlung als ein Highlight ist, aber hey… gehört dazu 😄
Was ich aber fast noch schöner finde, ist der St. James’s Park direkt davor. Für mich ist das einer der schönsten Parks in London – mit kleinen Seen, Brücken, süßen Eichhörnchen (die sind mega zutraulich!) und einem tollen Blick auf das London Eye im Hintergrund. Wir sind hier einfach mal durchgeschlendert, haben uns auf eine Bank gesetzt und das Leben beobachtet. Genau mein Ding!
Wer also eine Pause vom Großstadttrubel braucht: Einmal durch den Park spazieren, ein Kaffee to go in der Hand, das ist London-Feeling pur.

Einfach treiben lassen – London entdecken, wie’s einem gefällt
Was man in London sonst noch so machen kann? Ganz ehrlich: Unendlich viel. Ich bin ein riesiger Fan davon, einfach drauflos zu laufen und zu schauen, was einen so erwartet. Diese Stadt steckt einfach voller kleiner Überraschungen – an jeder Ecke.
Ein paar Klassiker gehören aber natürlich trotzdem dazu:
- Pub-Besuche – einfach mal mittags oder abends rein, ein Pint trinken, Leute beobachten und die Stimmung aufsaugen. Britischer wird’s nicht!
- Piccadilly Circus – die berühmten Leuchtreklamen, immer was los und irgendwie ein guter Startpunkt für viele Spaziergänge.
- Westminster – mein persönliches Lieblingsviertel. Ich liebe die Atmosphäre dort – vor allem rund um Big Ben, die Westminster Abbey und das Parlament.
- London Eye – ja, touristisch. Aber auch irgendwie cool, wenn man mal den Überblick über die Stadt haben will.
- Themse entlangspazieren, über Brücken schlendern, Straßenmusikern lauschen, neue Cafés entdecken – London zu Fuß erleben ist für mich einfach das Schönste.
Du musst nicht alles durchgeplant haben – manchmal sind’s die spontanen Ecken und Entdeckungen, die einen Städtetrip besonders machen.




💛 Mein liebster London-Moment
Okay, das hier ist jetzt vielleicht kein klassischer London-Tipp – also naja, außer ihr steht auf Fußball und euer Verein spielt irgendwann mal ein Champions-League-Finale in London… Dann bitte sofort los!
Mein absolutes Highlight war nämlich mein Besuch beim Champions-League-Finale vom BVB in London. Der ganze Hyde Park war schwarz-gelb, die Stimmung unbeschreiblich, überall Fans, Fahnen, Emotionen. Und abgesehen davon, dass es mein erstes Mal London im Sommer war – es war auch einfach der schönste London-Besuch, den ich je hatte.
Ich stand da mitten im Park, hab mich umgesehen, die Sonne auf der Haut, das BVB-Trikot an – und ich hab einfach geweint. Vor Glück. Weil ich es nicht fassen konnte, dass ich gerade wirklich hier bin. In dieser Stadt, bei diesem Spiel, mit diesen Emotionen.
So viel Herz, so viel London, so viel Erinnerung. 💛
Breakfast-Love in London – Meine liebsten Frühstücks-Spots
Und jetzt mal zu meinem Lieblingsthema: FRÜHSTÜCK!
Wer mich kennt, weiß: Für ein richtig gutes Frühstück steh ich sogar im Urlaub früh auf (meistens jedenfalls). Und ich hab in den letzten London-Besuchen natürlich fleißig für euch getestet – hier kommt meine Frühstücks-Topliste, damit ihr morgens schon happy seid:

Platz 1: Lumi, Camden
Oh. Mein. Gott. Ich liebe Lumi einfach!
Wir waren nicht nur einmal da, sondern gleich mehrfach – und jedes Mal war’s wieder ein absoluter Genuss. Von Espresso Martini zum Frühstück (ja, du hast richtig gelesen) bis zu Pancakes, Eggs Benedict & Co – hier gibt’s alles, was das Frühstücksherz begehrt. Und sogar im Cappuccino war das Logo drin, wie cool ist das denn bitte?
Tipp: Früh hingehen oder Wartezeit mitbringen – wir mussten jedes Mal mindestens 15 Minuten draußen warten, bis ein Tisch frei wurde. Aber: Es lohnt sich sowas von!

Platz 3: Riding House Café
Kein TikTok-Hype, keine ewig langen Insta-Schlangen, sondern einfach ehrlich gutes Frühstück mitten in der City. Du sitzt draußen an der Straße, wenn das Wetter mitspielt, und saugst das echte London City Life auf. Ein bisschen Pub-Vibe, aber mit stilvoller Frühstückskarte – herzhaft, süß, klassisch oder modern, alles dabei.
Nicht überlaufen, kein Warten bis zum Umfallen – einfach hinsetzen, entspannen und genießen. Für mich der perfekte Spot, wenn man London einfach mal so erleben will, wie es wirklich ist.

Platz 2: Apple Butter Café
Die besten Pancakes, die ich bisher in London gegessen hab – ohne Diskussion!
Apple Butter hat nicht nur optisch was drauf (schaut euch die Pancakes bitte mal an – das ist Kunst!), sondern auch geschmacklich ein absolutes Brett. Fluffig, saftig, perfekt abgestimmt mit Früchten, Soßen und allem, was das Foodie-Herz so braucht. Ich hätte mich reinlegen können.
Auch hier: Wartezeit einplanen! Ohne Anstehen läuft’s eigentlich nie – aber ganz ehrlich? Es ist jede Minute wert. Wer Pancakes liebt, muss da hin!

Platz 4: Bondi Green
Bondi Green hat einfach alles: eine mega Auswahl an süßen Leckereien, aber auch klassisches Frühstück mit frischem Brot und Eiern. Das Café ist modern, offen und richtig groß – perfekt, um gemütlich zu sitzen. Und das Beste? Direkt am Fluss mit entspanntem Ausblick. Ein cooler Spot, wenn du Lust auf was Süßes und gleichzeitig was Solides hast!

Mercato Mayfair – Foodie-Paradies in der Kirche
Der Mercato Metropolitano ist ein echtes Foodie-Paradies mit gleich mehreren coolen Locations in London. Wir waren in zwei verschiedenen Spots, und mein Favorit ist der in der alten Kirche – allein das Ambiente ist schon mega stylisch. Vom Essen her ist es überall ähnlich: eine riesige Auswahl von Burgern über Pasta bis Sushi.
Gerade wenn ihr in einer größeren Gruppe unterwegs seid und jeder Lust auf was anderes hat, ist das perfekt. Jeder sucht sich einfach seinen Foodstand aus, und zusammen essen macht hier einfach Spaß.
Falls ihr also gutes, vielfältiges Essen in entspannter Atmosphäre in London sucht, solltet ihr unbedingt mal bei Mercato Metropolitano vorbeischauen!
Der Mercato Mayfair befindet sich in der ehemaligen St. Mark’s Church an der North Audley Street im Herzen von Mayfair, London. Die Kirche wurde 2019 nach einer umfassenden Restaurierung in ein kulinarisches Zentrum umgewandelt. Der Standort ist zentral gelegen, nur wenige Gehminuten von Oxford Street und Hyde Park entfernt. Die Adresse lautet: 13a North Audley Street, Mayfair, London W1K 6ZA
Mercato Mayfair bietet auf drei Etagen eine Vielzahl internationaler Street-Food-Stände, darunter italienische, asiatische und britische Küche. Besonders hervorzuheben ist das Ambiente:
- Rooftop-Terrasse: Ideal für einen Drink mit Blick auf die Stadt
- Weinkeller und Mikrobrauerei: Im restaurierten Gewölbe der Kirche
- Kochschule: Für kulinarische Workshops und Veranstaltungen
Die Atmosphäre ist einzigartig und bietet eine Mischung aus historischem Charme und modernem Flair.


Tate Modern Art Museum – Ausstellung, Dinner & mega Aussicht
Als wir damals ins Tate Modern wollten, stand eine coole Ausstellung auf dem Plan – und die hat uns echt begeistert! Falls ihr Kunst mögt, checkt unbedingt vorher, welche Ausstellungen aktuell laufen. Das Museum selbst ist sowieso ein Highlight, immer einen Besuch wert.
Unser Lifehack: Für die Ausstellung gab’s leider keine Tickets mehr – aber dafür konnten wir gegen Aufpreis ein 4-Gänge-Menü im Museum dazu buchen. Und das war wirklich der Knaller! Das Essen war mega lecker, richtig gut zubereitet, und das Ganze mit einer unfassbaren Aussicht auf die London Bridge. So habt ihr Kultur, Genuss und Aussicht in einem – perfekt für einen besonderen Tag in London.
Also, falls ihr mal im Tate Modern seid und keine Ausstellungstickets mehr bekommt: Das Dinner ist eine super Alternative und definitiv „worth it“!




Fazit – London rockt einfach, und das mit jeder Menge Überraschungen!
London ist für mich wie ein endloser Abenteuerspielplatz. Immer wenn ich denke, ich kenne die Stadt schon, entdecke ich wieder neue Ecken, coole Foodspots oder spannende Ausstellungen. Die Mischung aus Geschichte und modernem Vibe macht’s einfach besonders – von Big Ben bis Streetart in Shoreditch. Fun Fact: Wusstest du, dass es in London über 170 Museen gibt? Und viele davon sind sogar kostenlos!
Also, schnapp dir deinen Regenschirm (den braucht man hier wirklich fast immer), zieh bequeme Schuhe an und stürz dich ins Großstadt-Abenteuer. London wird dich definitiv nicht enttäuschen!
Mein liebster Place to be
Ich würde am liebsten jedes Jahr zur Weihnachtszeit zurückkommen, um die bunte Lichterpracht zu genießen und natürlich, um Darts zu gucken. Das gehört für mich einfach dazu. Westminster, die festlich geschmückten Straßen, die urigen Pubs mit ihrer gemütlichen Atmosphäre… Wie cool kann eine Stadt eigentlich sein?
Was ich an London am meisten liebe: Einfach durch die Straßen schlendern, staunen, sich treiben lassen und machen, worauf man gerade Lust hat. Ohne Plan, einfach laufen und entdecken. Und das sage ich als komplett organisierter und durchgetakteter Mensch – hier kann ich wirklich abschalten.
London ist für mich nicht nur eine Stadt, sondern ein Erlebnis, das immer wieder aufs Neue begeistert. Eine Stadt, die man nicht komplett planen kann. Und genau das macht den Charme aus.
Ich hab keinen festen Lieblingspub oder ein Stammrestaurant – ich liebe es, immer wieder neue Spots zu entdecken. Klar, das Lumi zum Frühstücken ist mega, aber sonst probiere ich gern überall was Neues aus. Das ist für mich das Beste an London: Einfach machen, sich treiben lassen und immer wieder neue Erlebnisse sammeln. Keine festen Pläne, einfach Spaß haben und die Stadt auf sich wirken lassen.
Und jetzt wünsch ich dir viel Spaß bei deinem nächsten London-Trip!