Dubai

Dubai Reisebericht – Von der Trauminsel direkt in die Wüste

Nach Dubai ging es für uns eher ungeplant – eigentlich sollten wir zu dem Zeitpunkt noch auf den Seychellen am Strand liegen. Aber wie das Leben (und tropischer Dauerregen) manchmal so spielt, haben wir unsere Rückreise vorverlegt. Statt nur einer Zwischenlandung wurde aus Dubai plötzlich ein echtes Reiseziel für uns. Und das war rückblickend eine richtig coole Entscheidung!

Mehr zu unserer Seychellen Reise auf dem entsprechenden Blog:

Morgens um 8:30 Uhr ging’s von Mahé los Richtung Wüste – raus aus dem warmen Nieselregen, rein in 38 Grad trockene Hitze. Und ja, das hat man schon beim Verlassen des Flughafens direkt gespürt. Unser ursprünglicher Rückflug von Dubai nach Deutschland blieb bestehen, die Umbuchung ab Mahé kostete uns ca. 300 €. Spontan, aber wie sich herausstellen sollte – total lohnenswert.

Anreise und Unterkunft

Am Flughafen in Dubai haben wir uns – wie gewohnt – per App ein Uber bestellt. Lustigerweise hätten wir das gar nicht gebraucht, denn am Uber-Parkplatz stehen die Fahrer sowieso schon bereit, wie bei einem Taxistand. Also keine Panik, falls ihr keine mobile Daten habt – ihr kommt auch so easy weg.

Untergebracht waren wir im Radisson Beach Resort auf der Palm Jumeirah. Pro Person haben wir für vier Nächte inkl. Frühstück etwa 260 € gezahlt – wirklich fair für Dubai! Highlight: Rooftop Bar mit Blick auf die Skyline und die Marina mit dem riesigen Riesenrad. Frühstück gab’s ebenfalls oben, was richtig schön war. Dazu ein eigener Strandabschnitt mit Liegen und Schirmen. Wir waren einmal im Meer – aber ganz ehrlich? Im September war das Wasser so warm wie Badewanne. Also so wirklich warm – Pipi-warm trifft’s ganz gut. Trotzdem: Palmen, Strand und Skyline – diese Kombi ist einfach Dubai pur.

Ankommen & Anstoßen – Palmenpromenade mit Urlaubsfeeling

Nach unserer Ankunft in Dubai wollten wir erstmal ganz entspannt in den Urlaub starten – kein Sightseeing-Marathon, kein Stress. Also haben wir einfach das gemacht, was man bei angenehmen Temperaturen und Meeresrauschen am besten tut: Spazierengehen! Direkt an unserem Hotel lag die wunderschöne Palm West Beach Promenade, eine moderne Uferpromenade auf der Westseite der berühmten Palm Jumeirah.

Hier reiht sich ein stylischer Beachclub an den nächsten, dazwischen liegen angesagte Restaurants und Cafés. Die Atmosphäre ist richtig entspannt – Palmen, Musik, barfuß durch den Sand oder mit Flip-Flops am Wasser entlang, während rechts die Sonne langsam untergeht und links die Skyline der Marina glitzert.

Señor Pico – Mexiko trifft Dubai

Kulinarisch sind wir an diesem ersten Abend bei Señor Pico gelandet – einem mexikanischen Restaurant direkt an der Strandpromenade. Schon von außen war’s super einladend: bunte Farben, coole Musik, relaxed vibes. Drinnen (und vor allem draußen!) gibt’s frische Tacos, Fajitas, Nachos und leckere Drinks – perfekt für den Einstieg in die Urlaubswelt.

Was man an der Palm West Beach sonst noch machen kann

Wenn du Lust hast, kannst du an der Promenade nicht nur essen und chillen, sondern auch richtig was erleben. Viele der Beachclubs bieten Tagespässe mit Pool- und Strandzugang, zum Beispiel:

  • Koko Bay: Bali-Vibes, Seafood und coole Drinks.
  • February 30: Trendy Spot mit stylischer Deko und kreativer Küche.
  • Playa Beach Club: Peruanisch inspiriert, mit DJs am Wochenende.

Außerdem kannst du Stand-Up-Paddling, Kajak oder Jetski fahren, direkt vor Ort mieten viele Anbieter ihre Ausrüstung. Und für alle Sonnenuntergangsliebhaber: Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf den Horizont, vor allem wenn die Sonne langsam hinter der Marina Skyline versinkt – absoluter Postkartenmoment!

Kurz noch was Nerdiges: Der Palm Jumeirah Tunnel

Wenn man zur Palm Jumeirah will – also dieser riesigen, künstlich aufgeschütteten Palme im Meer – denkt man ja erstmal: Brücke? Fähre? Aber nein – man fährt tatsächlich durch einen unterirdischen Tunnel, den Palm Jumeirah Tunnel, der das Festland mit dem äußeren Bogen (dem sogenannten „Crescent“) der Palme verbindet.

Der Tunnel ist etwa 1,4 Kilometer lang, verläuft unter Wasser und wurde extra dafür gebaut, um den Verkehr vom „Stamm“ der Palme raus zum Hotelgürtel auf dem äußeren Ring fließen zu lassen – dort liegen nämlich die ganzen Resorts, wie das Atlantis, das W, das Jumeirah Zabeel Saray und eben auch unser Hotel auf der Westseite.

Schon irgendwie ein crazy Gefühl, wenn man weiß: „Ich bin hier gerade UNTER dem Meer.“ Aber du merkst davon ehrlich gesagt nix – man fährt einfach durch wie durch jeden anderen Tunnel. Trotzdem ein kleines Highlight, wenn man weiß, auf welchem Meisterwerk menschlicher Baukunst man da gerade unterwegs ist.

Übrigens: Wer richtig abtauchen will – es gibt sogar ein paar geführte Touren, bei denen du mehr zur Konstruktion und Entstehung der Palme erfährst. Dubai denkt halt gern in Dimensionen von „größer, verrückter, luxuriöser“ – und die Palm Jumeirah ist ein Paradebeispiel dafür!

Top 3 Aktivitäten

Abu Dhabi: Sheikh Zayed Moschee

Wüstensafari

Old Dubai

Abu Dhabi – Moschee-Zauber in Weiß

Über GetYourGuide haben wir einen geführten Tagesausflug zur Sheikh Zayed Moschee in Abu Dhabi gebucht (48,74 € p.P.). Die Fahrt war super angenehm, kleine Gruppe, klimatisierter Van und ein mega netter Guide, der uns während der Fahrt viel über die Vereinigten Arabischen Emirate erzählt hat.

Ich habe unsere Tour hier verlinkt. Preise können je nachdem eventuell abweichen.

Für den Besuch der Moschee ist eine angemessene Kleidung Pflicht – lange Hose, langärmeliges Oberteil, Haare bedeckt. Ich hatte zum Glück eine lange, lockere Hose und eine Bluse dabei, aber ehrlich gesagt war ich ganz froh, dass man vor Ort kostenlos passende Gewänder bekommt – die waren sogar richtig hübsch. Tattoos sollten möglichst bedeckt sein, vor allem an Händen und im Gesicht kann es sonst zu Problemen kommen (unser Guide hat das bestätigt). Auch Nähe zu Partner:innen auf Fotos ist nicht gerne gesehen – also: keine Küsse, keine Umarmungen. Aber ich finde das völlig okay. Man ist in einem muslimischen Land und sollte den Respekt mitbringen, sich an die Regeln zu halten. Aber unser Guide war mittlerweile schon so erprobt, dass er super schöne, angemessene Fotos von uns allen gemacht hat – egal ob mit Partner/in oder alleine.

Die Moschee selbst? Einfach atemberaubend. Weißer Marmor, riesige Kuppeln, kunstvolle Mosaike – es war wie aus 1001 Nacht. Diese Ruhe, diese Schönheit – auf jeden Fall ein Highlight und absolut sehenswert.

Wüstenspaß pur: Dünen, Kamele & Quads

Ein weiterer Tagesausflug führte uns in die berühmte rote Wüste Dubais – und das war definitiv eines der Highlights unseres Aufenthalts! Gebucht haben wir die Tour über GetYourGuide für 45,14 € pro Person. Wichtig zu wissen: Bei den meisten Wüstentouren kannst du selbst entscheiden, ob du Quadfahren dazubuchen oder ein Abendessen mit Showprogramm ergänzen möchtest. Je nachdem variieren natürlich auch die Preise. Wir haben uns ganz bewusst gegen das Abendessen und für das Quadfahren entschieden – und das war genau die richtige Wahl für uns.

Denn ganz ehrlich: Wir wollten Action – und wir haben sie bekommen!

Los ging’s mit dem Kamelreiten, was ehrlich gesagt eher ein kleines Warm-up war. Man saß jeweils zu zweit auf einem Kamel und wurde eine kurze Runde durch ein abgesperrtes Areal geführt. Das Ganze dauerte vielleicht 10 Minuten – ganz nett für ein Foto und das Erlebnis, aber nicht unbedingt der Höhepunkt des Tages. Wer Lust hatte, konnte sich währenddessen sogar einen echten Falken auf den Arm setzen lassen – das sah ziemlich cool aus, war aber komplett freiwillig und hätte nochmal extra gekostet. Wir haben’s ausgelassen.

Unser Fokus lag eh ganz klar auf dem Sandboarding und Quadfahren – und das war wirklich der Hammer. Das Sandboarding fand auf einer großen Düne statt, von der man sich mit einem Board runterrutschen konnte. Macht super Spaß, auch wenn man danach gut paniert ist – Sand wirklich überall! Wir dachten als Snowboarder wäre es für uns auch kein Problem im Stehen runterzufahren. Mein Freund hat es gemacht und mir anschließend davon abgeraten… man fällt halt doch nicht so weich wie im Schnee.

Das absolute Highlight war aber definitiv das Quadfahren: Etwa eine halbe Stunde ging es durch die Wüste – Staub, Wind, Speed! Ein Gefühl von Freiheit pur. Wir sind mit einer kleinen Gruppe gefahren, immer schön hintereinander her, aber trotzdem mit genug Platz zum Ausprobieren. Richtig praktisch war, dass es die ganze Zeit über kostenloses Wasser gab – super wichtig bei der Hitze! Und vor Ort konnte man sich auch direkt Tücher für den Kopf kaufen (heißen übrigens „Shemagh“ oder „Kufiya“) – die sehen nicht nur cool aus, sondern sind auch mega hilfreich gegen fliegenden Sand und Sonne auf dem Kopf. Kann ich nur empfehlen!

Nach dem ganzen Spaß gab’s sogar die Möglichkeit, sich an einer kleinen Raststation frisch zu machen – Schuhe wurden abgespritzt, man konnte sich Gesicht und Hände waschen, bevor es zurück nach Dubai ging. Das war wirklich gut organisiert und durchdacht – gerade, wenn man später noch was vorhat.

Für uns war das einer der besten Ausflüge der Reise – viel Action, neue Eindrücke, ein bisschen Wüstenromantik und ganz viel Sand in den Schuhen. Aber hey, genau so muss das!

Old Dubai – wie aus 1001 Nacht

Ganz anders als der futuristische Glanz von Downtown Dubai oder die glänzenden Fassaden an der Marina ist ein Besuch in Old Dubai. Hier fühlt man sich, als würde man durch ein Tor in eine andere Zeit treten – zurück ins ursprüngliche Dubai, mit engen Gassen, traditionellen Märkten und dem Duft von Gewürzen in der Luft. Ein echtes 1001 Nacht-Feeling!

Old Dubai liegt etwa 20–25 Minuten mit dem Taxi oder Uber vom Burj Khalifa entfernt, am Dubai Creek, einem natürlichen Meeresarm, der früher das wirtschaftliche Zentrum der Stadt war. An seinen Ufern entwickelte sich einst der Handel mit Perlen, Gewürzen und Gold, lange bevor der erste Wolkenkratzer das Licht der Wüste spiegelte.

Rund um den Al Fahidi Historical District findest du heute noch traditionelle Windtürme, Sandsteinhäuser und Kunsthandwerksläden. Wir sind durch die kleinen Gassen geschlendert, vorbei an Souks, also klassischen Märkten, auf denen Händler lautstark ihre Gewürze, Parfüms, Stoffe und Schmuckstücke anbieten. Der Duft von Kardamom, Weihrauch und frischem Fladenbrot liegt in der Luft, während von irgendwoher arabische Musik leise in die Szene hineinspielt – ja, das klingt klischeehaft, aber genau so war es.

Ein absolutes Highlight war für uns das Abendessen im Al Fanar Restaurant, das für seine traditionelle Emirati-Küche bekannt ist. Die Portionen waren riesig, die Preise überraschend niedrig – mein Gericht hätte locker für zwei gereicht. Und das Ambiente? Wie in einem kleinen historischen Freilichtmuseum – nur echt. Holztische, Laternen, arabische Dekoelemente, dazu ein ruhiger Innenhof. Es fühlte sich wirklich an, als wäre man in einem orientalischen Themenbereich eines Freizeitparks, aber eben ohne Kitsch – authentisch, gemütlich und atmosphärisch.

Wer also nach Dubai reist, sollte sich nicht nur auf Burj Khalifa und Glitzer konzentrieren – ein Abstecher nach Old Dubai lohnt sich absolut. Für uns war es ein Highlight, das nochmal eine ganz andere, ruhige und kulturell tiefere Seite der Stadt gezeigt hat.

Food, Fontänen & Skyline-Flair

Unsere Abende in Dubai waren meist geprägt von entspannten Spaziergängen, gutem Essen und einer Prise Luxusflair – so, wie man sich Dubai eben vorstellt. Am häufigsten zog es uns in die Gegend rund um die Dubai Mall und den Burj Khalifa, wo das Leben einfach pulsiert.

Die Dubai Mall – Shopping-Mekka & Food-Paradies

Die Dubai Mall ist nicht nur ein riesiges Einkaufszentrum – sie ist eine eigene kleine Stadt. Mehr als 1.200 Geschäfte, ein Indoor-Wasserfall, eine Eislaufbahn, ein Aquarium mit Haien und Rochen und ein VR-Park – hier kann man sich stundenlang verlieren. Und natürlich gibt es auch eine riesige Auswahl an Essen.

Besonders cool fanden wir die Food Hall, die sich im unteren Bereich der Mall befindet. Dort gibt’s eine große Auswahl an internationalen Küchen – von asiatisch über mexikanisch bis zu typisch amerikanischem Fast Food. Egal ob du Lust auf Sushi, Tacos, Burger oder vegane Bowls hast – hier wirst du fündig. Und auch fürs kleinere Budget ist hier was dabei.

Dinner am Burj Khalifa Lake – Fontänenshow inklusive

Direkt draußen am Burj Khalifa Lake befinden sich zahlreiche Restaurants mit Terrassenblick auf die berühmte Fontänenshow, die stündlich ab ca. 18 Uhr stattfindet. Die Choreografie aus Wasser, Licht und Musik ist schon irgendwie kitschig – aber auf eine richtig schöne Art. Die Fontänen schießen teils über 100 Meter in die Höhe, synchron zur Musik – von Klassik bis Pop ist alles dabei.

Einmal haben wir dort ganz unspektakulär bei Vapiano gegessen – ehrlich gesagt, weil wir nach einem langen Ausflugstag einfach zu müde waren, uns durch die Gourmetspots zu kämpfen. Aber selbst dort war die Aussicht fantastisch.

Ein anderes Mal ging’s dann aber doch stilvoller zu: Wir haben im Günaydin gegessen, einem türkischen Restaurant mit Blick direkt auf den See und den Burj Khalifa. Das Essen war richtig lecker – frisch gegrilltes Fleisch, Mezze, warme Brotkörbe – und das Ganze bei Fontänen und Lichtershow. Es war einer dieser Abende, an denen man einfach nur da sitzt, staunt und denkt: Wie schön ist das hier bitte?

Marina Bay – Lichter, Yachten & entspannte Abende

Ein weiterer Abend führte uns zur Dubai Marina, einem modernen Stadtteil am Wasser, mit einem beeindruckenden Yachthafen, hohen Wolkenkratzern und glitzernden Lichtern. Hier gibt es eine lange Promenade zum Spazierengehen – perfekt für einen entspannten Abend. Der Dubai Marina Walk ist gesäumt von Restaurants, Cafés und kleinen Boutiquen. Boote gleiten vorbei, Musik dudelt leise aus den Bars, und die Skyline spiegelt sich im Wasser – einfach eine richtig schöne Atmosphäre.

Wir sind dort eher zufällig in einem Italiener gelandet – nichts Schickes, aber super entspannt, preislich absolut im Rahmen und das Essen war top. Genau das, was wir nach einem aktionsreichen Tag gebraucht haben.

Übrigens: Wenn man mit einer größeren Gruppe unterwegs ist, lohnt es sich, mal einen Blick auf die Möglichkeit zu werfen, eine Yacht zu mieten. Über verschiedene Anbieter (z. B. GetYourGuide, Klook oder lokale Agenturen) gibt’s Yachten inklusive Crew, die man stundweise mieten kann – gar nicht mal so teuer, wenn man den Preis durch mehrere Personen teilt. Ideal für einen Sundowner auf dem Wasser oder eine kleine private Party mit Blick auf die Skyline.

Fazit: Dubai – Hitze, Highlights & Hochhäuser

Dubai kam für uns spontan – und wurde trotzdem (oder gerade deshalb?) ein echtes Highlight. Die Kombination aus Luxus, Kultur und Wüste, gepaart mit dem ganzen Wahnsinn, den diese Stadt so einzigartig macht, hat uns beeindruckt.

Ja, es war heiß – richtig heiß. Und ja, vieles ist überdimensioniert, künstlich und fast surreal. Aber wenn man sich darauf einlässt, erlebt man eine Stadt der Extreme, die trotzdem funktioniert. Man kann vormittags eine Moschee besichtigen, nachmittags Sandboarden und abends zwischen Fontänen, Skylines und Streetfood die Nacht ausklingen lassen.

Besonders gefallen hat uns die Vielfalt der Erlebnisse – sei es das traditionelle Flair in Old Dubai, die ultramoderne Atmosphäre an der Marina Bay oder das 1001-Nacht-Feeling in der Wüste.

Dubai ist keine klassische „Urlaubsentspannung“, sondern eher ein Abenteuer in einer futuristischen Welt mit Wüstensand unter den Füßen. Und obwohl es bei uns eigentlich „nur“ ein Zwischenstopp sein sollte – es war definitiv mehr als das.

Würden wir nochmal hin? Ja – aber dann vielleicht im Winter.

Gut zu wissen – Dubai für Erstbesucher:innen

Einreise & Visum
Für deutsche Staatsbürger:innen ist kein Visum vorab nötig. Du bekommst bei der Einreise kostenlos ein Visa on Arrival für 90 Tage. Reisepass muss bei Ankunft noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Währung & Bezahlen
Bezahlt wird in Dirham (AED). 1 € ≈ 4 AED (je nach Kurs).
Du kannst nahezu überall mit Karte zahlen – selbst kleine Beträge im Taxi oder Kiosk. Bargeld brauchst du kaum.

Transport in der Stadt

  • Uber funktioniert super – viele Fahrer warten direkt am Flughafen.
  • Alternativ ist die App Careem (quasi das lokale Uber) oft noch günstiger.
  • Metro & Tram sind günstig und klimatisiert – aber bei 40 Grad draußen manchmal kein Spaß, wenn man laufen muss.

Beste Reisezeit
September war heftig heiß – 38 °C+ und das Meer wie eine Badewanne. Die beste Reisezeit ist von November bis März, dann sind angenehme 25–30 °C.

Kleidung & Verhalten
Dubai ist offener als viele glauben, aber man ist eben Gast in einem muslimischen Land:

  • Schultern und Knie in öffentlichen Einrichtungen (z. B. Mall, Moschee) bedecken.
  • In der Sheikh Zayed Moschee in Abu Dhabi gelten strengere Regeln: Frauen bekommen dort ein Gewand gestellt. Tattoos und zu enge Kleidung können zu Problemen führen.
  • In der Öffentlichkeit kein Küssen oder Händchenhalten – besonders an religiösen Orten.
  • Am Strand sind Bikinis okay, oben ohne oder Nacktbaden ist verboten.

Drohne mitnehmen?
Wenn du – wie wir – eine Drohne dabeihast, wirst du bei der Einreise ggf. rausgezogen. Man darf sie in Dubai offiziell nur mit Genehmigung fliegen. In vielen Gebieten ist es komplett verboten. Also vorher informieren und im Zweifel lieber im Koffer lassen.

Internet & SIM-Karte
Im Hotel oder an den meisten öffentlichen Orten gibt’s gutes WLAN. Wer mehr braucht, kann sich eine Touristen-SIM direkt am Flughafen holen